Downsize, damit werde ich jetzt beginnen. Denn mit manchen Dingen bin ich so etwas messie, Papierkram hebe ich ewig auf. Davon sortiere ich gleich einiges aus. Los geht’s, ich nehme mir den ersten dicken Ordner vor. Es fliegt raus … weiter …

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Downsize, damit werde ich jetzt beginnen. Denn mit manchen Dingen bin ich so etwas messie, Papierkram hebe ich ewig auf. Davon sortiere ich gleich einiges aus. Los geht’s, ich nehme mir den ersten dicken Ordner vor. Es fliegt raus … weiter …
Schönes Wetter, das gibt es auch nicht alle Tage. Kastanien sammeln könnten wir gehen, es ist Herbst. Mein MacBook liegt unangetastet im Wohnzimmer, ich schiebe es noch etwas vor mir her. Einen Skin möchte ich, da muss ich mich ransetzen, und so ein Hardcase. Montag bin ich in Düsseldorf, da wird es das erste Mal auf Reisen gehen. weiter …
Gelegentlich wäre es sehr praktisch ein Fahrzeug vor der Tür stehen zu haben, insbesondere beim Einkauf von 2l-6ern Vittel. Manchmal wäre es auch ganz schön praktisch gewisse Leute, lästige Kletten, aus dem Leben radieren zu können. Es ist trocken, hin- und wieder scheint die Sonne. weiter …
Grutzifix, diese verdammten Schwuchteln über mir sind heute wieder extremst laut. Kaum legen die Handwerker im Nachbarhaus ein Päuschen ein, drehen die obendrüber auf, rücksichtsloses Pack, ey.
Von der roten Mondfinsternis gestern war anscheinend nicht besonders viel zu sehen, wolkenverhangen war der Himmel. Von daher habe ich nichts verpasst. Heute Abend steht “Ravioli a la carte” in Neukölln an, die Zutaten: Maggi Ravioli. Eigentlich wollten wir das hier bei mir machen, aber nachdem sich dann mit mir schon sieben Leute angekündigt hatten, winkte ich ab. Rosenthal wurde es, nun findet die Geschichte in Neukölln statt. weiter …
——– Original-Nachricht ——–
Betreff: Danke :)
Datum: Wed, 25 May 2011 17:10:54 +0200
Von: Ronny Roger <ronnyroger@***.net>
An: MiMiMi <internetmuelleimer@**-web.de>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürger, liebe Mitbürgerinnen,
heute ist so einer dieser sonnigen Tage, an denen ich gerne Danke sagen möchte.
Danke, dass ich seit über drei Jahren Urlaub habe. Danke, dass ich tagtäglich tun und lassen darf, was ich will. Danke, dass ich mich nicht mit sowas wie Arbeit abgeben muss. Danke, dass ich mir rund um die Uhr den Wanst vollschlagen darf. Danke, dass ich ins Kino gehen darf, wann immer es mir danach ist. Danke, dass ich jederzeit Party machen darf und es keine Rolle spielt, ob ich danach fit bin. Danke, dass ich einfach sein darf.
Ich bin offensichtlich ein Glückskind. Lange Jahre arbeitete ich, fleißig, ohne Unterlass, brachte Leistung und mehr Leistung und alle waren sie zufrieden mit mir. Irgendwann war’s vorbei. Andere machten es für immer weniger und Lohndumping wollte ich nicht unterstützen, damals. Also lehnte ich ab, dieses Projekt, das nächste Projekt, bis irgendwann kaum ein Angebot mehr reinkam oder nur noch solche, die ausschließlich Stress bedeuten ohne die Haushaltskasse merklich aufzubessern.
Macht nichts, weil mit dem Arbeitslosengeld I kam ich über die Runden und fand es dabei gar nicht so schlimm, einmal Luft holen. Tage, Wochen und Monate vergingen und das Arbeitslosengeld I war alle. Auch egal, denn der Bankautomat spuckte weiterhin bunte Scheinchen aus und wer braucht schon eine Krankenversicherung. Zwischendurch war’s mir manchmal fad, weshalb ich Bewerbungen an Gott und die Welt rausschickte. Nichts kam dabei herum. Entweder fehlte das Studium oder denen war suspekt, was ich bereits alles machte. Leider vermochte ich im Vorstellungsgespräch, sofern ich ausnahmsweise eingeladen wurde, nicht wirklich davon zu überzeugen, dass dieser mies bezahlte Job mein absoluter Traumjob ist. Kurzum, niemand will mich, an sich unverständlich, weil meine Zeugnisse allesamt super sind und ich bin es doch ebenfalls.
Inzwischen ließ ich endlich beim JobCenter die Hosen runter. Passt schon, weil dies eine super Sache ist. Mein Fallmanager verlangt lediglich, dass ich eine Handvoll Bewerbungen jeden Monat schreibe und gibt oberschlaue Ratschläge. Kein Ding, so eine E-Mail ist nämlich ratzfatz rausgeschickt. Das heißt, unter der Woche gammel ich herum, meistens am Rechner – hier auch vielen Dank an Herrn Zuckerberg, was wäre ich ohne Facebook einsam, und am Wochenende versaufe ich mein restliches Erspartes und ziehe um die Häuser. Das geht nun schon so, nun, darüber möchte ich lieber nicht nachdenken. Der Hammer kommt ohnehin jeden Montag, wenn Freunde und Bekannte wieder arbeiten müssen und ich, sentimental und deprimiert, zurückbleibe. Aber hey, die nächste Party ist bald, Freitag, oder passt diese Woche vielleicht Donnerstag mit ins Budget?
Meine langjährige Freundin wollte dabei verständlicherweise nicht mehr zugucken, aber sie hielt es die vergangenen Jahre dennoch mit mir aus und gab dabei die Hoffnung nie auf, dass ich es wieder zurück auf’s Gleis schaffe. Es waren glückliche Zeiten. Jetzt bin ich schon ein Weilchen ein Langzeitarbeitsloser ohne Perspektive und sie erfolgreich im Job, das passt auf lange Sicht halt nicht zusammen. Was soll’s, damit habe ich nun noch mehr Freizeit, nur für mich, sehr geil.
Überhaupt, was ein herrliches Lotterleben, traumhaft. Irgendwie habe ich mir das früher, in der elften Klasse des sogenannten Eliteinternats, dennoch anders vorgestellt.
Sodele, nun aber genug der Danksagungen. Ich geb’ mir jetzt die Kugel, bei Vanille & Marille.
Tschüss, die Geschichte geht weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Ronny Roger
Es ist nicht so, als dass ich dem nicht noch eine Chance eingeräumt hätte, fotokasten versagte auf ganzer Linie und bereitete mir einen Ärger, wie es schon lange niemand mehr schaffte. Moment vermag ich fotokasten einfach nur zu verdammen. Locker über 30 Stunden plagte ich mich damit herum. Als ich die Zielgerade bereits in Sicht hatte, all die Änderungen erledigt, Ergänzungen aus mehreren Ordnern, von verschiedenen Speicherorten, vorgenommen waren, kollabierte die Seifenkiste. Was bleibt, ist ein Hardcover, die erste Ausgabe, das Ansichtsexemplar. Sobald werde ich das Projekt nicht wieder aufnehmen. Jetzt ist ohnehin erst einmal fotokasten dran, Hölle, Hölle, Hölle. weiter …