Action, Action, alles schon gesehen.
Evelyn Salt ist eine CIA-Agentin und außerdem Schläferin eines russischen Terrornetzwerkes. Die Geschichte wird ein wenig wirr erzählt, wobei der dilettantische Drehbuchautor klare Defizite zeigt. Vielleicht wollte er mittels seiner durcheinandergeratenen Schreibweise auch nur die ansich lahme Geschichte aufblasen.
Kurzum, Salt hat den russischen Präsidenten bei einem Besuch in Washington um die Ecke zu bringen. Was das Vorgeplänkel mit der Vernehmung von Orlov und der anschliessenden Verfolgungsjagd wie auch die brutal-blutige Anfangssequenz in Nord-Korea soll, erschliesst sich mir als Zuschauer nicht wirklich. Yut, Panik schüren einerseits und die Zuneigung zu ihrem Mann zeigen andererseits, mag sein, sei’s drum, weiter im Text. Salt tötet also folglich augenscheinlich den russischen Präsidenten wie aufgetragen, macht später nach Die Hard I-VI noch einen auf Mission Impossible und tatah, sie ist alleine, die Einzelkämpferin, Fortsetzung wahrscheinlich.
Nein, besonders ist dieser Streifen keineswegs. Schießereien, Meucheleien, Verfolgungsjagden, Seitenwechsel, klar unterhaltend, aber morgen schon wieder vergessen.
Sehenswert? – Kann man, muss man aber nicht.


Irgendwie stehn die Amis inzwischen richtig auf Terroristen, oder?
Terroristen im Fernsehn, in Büchern, in Filmen…
Wenn man sich schon die Serien von denen anguckt, dauernd Terror, Bomben, nackte Affen…äh…verhüllte Amis mit ‘nem Maschinengewehr im Anschlag…Blehrg.
Kein Wunder, dass der geneigte TV-Gucker verdummt.
2010-09-02 13:14 · Kommentar by Kiri