Viertel vor 5 morgens klingelte ihr Wecker, was eine unchristliche Zeit, gegen 7 hob ihr Flieger ab. Morgen Abend is’e zurück, der Wagen steht ein jedes Mal im Parkhaus des Flughafen Tegel, was ein Vermögen kostet. Die Firma zahlt’s.
Mein neues Vodafone-DSL-Internet-Gedöns packte ich morgens aus und verteilte es auf dem Küchentisch. Da hab’isch ja Bock drauf. Zum 10. September wollen’se es mir schalten, Alice Hansenet dagegen berechnete mir den gesamten September, trotz im Juli bestätigter Kündigung. Da werde ich wahrscheinlich die Lastschrift zurückgehen lassen, weil mich deswegen erneut mit dem kostenpflichten Callcenter-Kundenservice oder dem nicht minder unfähigen Textbaustein-E-Mail-Antwort-Support herumzuschlagen, das sehe ich nicht ein.
Die Hardware liegt irgendwo im Keller und muss zurück, das mache ich die Tage. Bei Vodafone rief ich an, um in Erfahrung zu bringen, warum ich nur “Vodafone-Internet 6000″ erhielt, obwohl 16000 für Berlin zugesichert waren. Dies sei an meinem Standort nicht realisierbar, aha. “*254″ ist übrigens die Abkürzung zu Vodafone DSL, dieser dr#cks Sprachcomputer nervt ends.
Ob an dem Tag der Anschaltung ein Telekomiker vorbeischaut, wollte ich außerdem wissen, weil das aus der Mitteilung vom “17.08.2010″ nicht hervorgeht. Der Vodafone-Callcenter-Mitarbeiter bejahte dies, gut. Freitag ist der Termin.
Die PIN zu meiner neuen Postbank-Karte hatte ich heute im Briefkasten, einfach zu merken. Das Saturn-Bahnticket, also die verbliebenen zwei Fahrten, sogar ohne Namenseintrag, wollte niemand mehr haben. Zum einen hatte ich’s bei Kijiji-eBay-Kleinanzeigen, zum Anderen in mein Stammforum reingesetzt und außerdem bei Failbook bekundet, dass ich damit ‘ne Fahrkarte für eine beliebige Fahrt in deutsche Land zu verschenken habe. Niemand wollt’se. Ab damit in den Papiermüll.
Den Europcar-First-WE-2009-Gutschein, gültig bis Oktober, welcher jetzt fast ein Jahr herumlag, verhökere ich gerade bei iBäh. Der Preis ist heiß, es sind zwar nur eine Handvoll Bieter, aber die haben’s bereits auf 31 Angebote geschafft, bei 129,- Euro simma gerade. Logisch, dies ist kein Reingewinn, weil iBäh einen ordentlichen Happen davon abhaben möchte, trotzdem, besser als nüschts. Selber fahren wollte ich nicht, och wenn so ‘ne Luxuslimousine was Feines ist. Nebenbei hatte ich schon befürchtet, dass der Voucher verfallen ist, weil in dem Schrieb von Europcar drinne stand, dass’er nur bis Dezember 2009 einlösbar wäre, aber die Europcar-Mitarbeiterin in Schöneberg versicherte mir, dass der noch gelte, steht och “Expires 10/2010″ drauf.
Es ist heute wieder ein wenig wärmer, fast schon sommerlich. Bei Alnatura holte ich, nachdem ich bei der Post ‘n Einwurfeinschreiben nach 53859 Niederkassel abgab, das Brot des Monats, ‘n Roggen. Ich mag den Laden, viel mehr als die Biocompany. Eigentlich mag ich die Biocompany garnicht, die sind hässlich und voll öko, bäh.
Meine Nachbarin von oben stand gestern Abend auf der Matte und brachte zwei Päckchen für die andere Partei vorbei. Samstag Früh wollte ich nicht für den DHL-Futzi aufstehen. Die hat ebenfalls ihr Internetz gekündigt und fragte an, ob’se vorübergehend bei mir mit ans Netz könne. Sowas hatte ich schon einmal. Wir vertagten uns auf Mitte September, bis dahin sollte mein Vodafone funzen.
Einen neuen Trockner brauchen’se auf der Farm, der Alte segnete schon vor einigen Wochen das Zeitliche. Außerdem muss ich ihr Internet besorgen. Problem dabei, nichts hat sich dort auf’m Dorf getan. DSL-Light mit 384kbit/s bleibt das Höchste der Gefühle. Yutti, passt och, aber viel schlimmer als die fehlende Bandbreite ist, dass’ma damit an die teure Telekom gebunden ist, weil beispielsweise Alice o2 und Arcor Vodafone bieten dort garnüschts an. Lediglich 1&1 stellt eine Alternative dar. Die verlangen dafür jedoch nicht nur dieselbe Kohle wie für einen 16.000-Anschluss, nein, sie wollen och noch ‘n Fünfer pro Monat drauf haben. Freilich bleiben’se damit günstiger als die Telekom.
Was ich bislang nicht verstand, is’, wie sich das mit der Mindestvertragslaufzeit verhält. Angeblich gibbed die nämlich nicht mehr bzw. der Kunde hat ‘ne dreimonatige Kündigungsfrist. Egal, vielleicht bestelle ich das einfach, nachher.
Gerade meldete sich A. und jetzt steht zuerst einmal Abendessen im Locus auf’m Programm, ‘mal gucken, was sich auf der Karte findet.
Update 31.08.2010 23:27 Uhr
Die Schupfnudeln mit Pilzsoße waren delikat. Andere Sache, Originalzitat von 1&1 …
1&1 WLAN-Modem mit Router-Funktion kostenlos. 49,99 €
… wie das mit der Mindestvertragslaufzeit is’, fand ich inzwischen auch raus, dann zahlt ‘ma nämlich erheblich mehr und die Bereitstellungskosten fallen ebenfalls an.

