Schon wieder hat’se Post von der Polizei, dieses Mal is’es der Polizeipräsident in Berlin, vermutlich ein weiterer Blitzer. Mich regt das auf, weil ich einfach der Meinung bin, dass all die Kohle, den Streß ‘mal außen vor, besser in Essen gehen oder Urlaub investiert wäre. Überhaupt komme ich mir schon etwas dämlich vor, dieses und jenes zu bezahlen, wobei sie offensichetlich ihr Geld gedankenlos verprasst. Das ist echt sch#iße!
Einerseits sagt’se, dass’e keine emotionale Bindung zu Geld habe, andererseits will sie alles Mögliche, was, wer hätte es vermutet, Geld kostet. Außerdem, wenn es um Geld geht, irgendwas aufgerechnet wird, dann ist sofort miese Stimmung, also von wegen keine emotionale Bindung, da lügt’se sich nur in die Tasche.
Europcar in Schöneberg stattete ich vorhin einen Besuch ab und reservierte für Montag Früh um 7:30 am Alex einen kleinen Transporter, ‘n VW T5, MB Vito oder Ähnliches und bat darum, kein Upgrade vorzunehmen, denn mit einem Sprinter oder Crafter vermag ich nichts anzufangen. One Way nach Göttingen is’es, inklusive 500 Kilometer, Sprit ist selbstverständlich noch nicht dabei, Selbstbeteilung 750,- Euro, die Einwegmiete summiert sich auf 219,- Euro. 219,- Euro! Für nochmal soviel bekomme ich bei ‘ner anderen Autovermietung ‘n Fahrzeug für ‘n ganzen Monat. An sich ist das echt ‘ne Frechheit und die haben escht ordentlich angezogen, denn das habe ich früher nicht ‘mal in D-Mark bezahlt. Yut, dieses Mal war’s kein Firmentarif, trotzdem, schw#neteuer.
Werter Herr Alexander Disselkamp, Herr Jan Schröder, das ist nicht gerade die feine Art! Dem Sage Club machte ich nächtens meine Aufwartung. Halb 12 dürfte es gewesen sein, als ich mich auf’s Radl schwang, es war nass da draußen. Den Eintritt von sechs Euro sollte ich mir sparen können, der Veranstalter der Isoparty sollte auf der Gästeliste stehen “(+1)”. Das wurde jedoch nichts, weil der Heini mit dem Stempel und den zahlreichen Listen nicht wirklich klarkam und er wissen wollte wer mich auf welche Liste setzte. Telefonieren sollte ich, um mich schlau zu machen, ich hatte ned ‘mal ‘n Telefon dabei.
Das heisst, klar, ich durfte blechen. Überhaupt, jeder der zahlt (oder auch nicht zahlt) kommt rein, da ist nicht irgendwann Schluss, nein, die würden och nochmal soviel Leute in dieses Etablissement quetschen und es war schon kaum auszuhalten. Die Luft war furchtbar schlecht, heiß das Klima, ein paar Suffköppe hüpften in den Pool und liefen danach halbnackert durch den Club, Kiddies eben.
Von den Leuten her, naja, jung, jung, jung, hübsche Mädels dabei auf jeden Fall. An der Garderobe dauerte es, der erste Drink war ned besonders gemischt, ich traf ein paar wenige Bekannte, das Konzert ließ ich schön links liegen und als sich die Reihen ein wenig gelichtet hatten, hüpfte ich auf’m Dragonfloor umher. Mehr Platz und kurzweilig ebenfalls tanzbare Musik gab’s auf’m Mainfloor, wo ich auf der Bühne den Flummi gab. Das Separee und die normale Tanzfläche kanns’de generell vergessen, Stehparty.
So wirklich an die ausgerufenen Genres halten’se sich ohnehin nicht, denn was Reggae und Hip-Hop mit “Indierock, Britpop” und “Alternative” gemein hat, tja, kein Plan.
wenn ich die playlist so lese vermute ich, dass wir beide ungefähr das gleiche alter haben. das heißt aber auch es sind seitdem ne menge jahre vergangen, die playlist war vor 15 jahren spannend, da werden viele gäste gähnen, zumal einiges davon gar nicht ins programm passt.
vor allem aber sind unsere djs keine jukeboxen, die werden nicht bezahlt um playlisten abzuarbeiten.
also die playlist lässte mal schön zu hause und lässt dich von unseren djs überraschen, die sehr wohl wissen was sie tun. und vielleicht probierst du mal ein anderes getränk
gruß
Es ging och wieder bergab, aber richtig los ging’s erst gegen Halb 6 in der Früh, als tatsächlich die alten Clubhaus-Klassiker aufgetischt wurden, 15 Jahre is’es her. Von den Toten Hosen über Nirvana, Johnny Cash, No Doubt, Nirvana, Rage Against the Machine bis The Clash, fein. Halb 7 war’s alle, im Mainfloor schon viel früher, es regnete.
An das Rauchverbot hielt sich, mir ohnehin latte, weil viel schlechter kann die Luft eh nicht werden, niemand. Eigentlich komisch …
Sascha Disselkamp, Vorsitzender der Clubkommission und Betreiber des „Sage Clubs“, sieht dem Termin erfreut entgegen: „Ich bin ein absoluter Befürworter des Rauchverbots“, sagte er. „Ich verstehe nicht, wie die Raucher von ihrer Freiheit reden und nicht sehen, wie sie andere Leute vergiften.“
… dennoch keine Überraschung, das nennt sich Marketing, vorne hui, hinten pfui. Aber zurück zum Anfang, ich find’s, klar, is’ ‘ne subjektive Meinung, total ärmlich, wenn zensiert wird, in diesem Fall auf Failbook. Kurz vor 7 war ich daheim und kommentierte die Veranstaltung. Keine Viertelstunde war vergangen, als mein Kommentar gelöscht war, ohne Kommentar, ohne Nachricht, Sage-A#schlöcher!
Was hat Sylvia eigentlich für ein Problem mit guter Musik bzw. den originalen Klassikern, denn egal ab AC/DC oder The Sisters Of Mercy, wenn, dann legt’se stets eine furchtbare Coverversion auf, was’n Frevel.
Marc war toll, insbesondere ab Halb 6 bis Ende rockte er wirklich.
Was irgendwie ziemlich uncool ist, dass ich mich ein jedes Mal mindestens einmal mit irgendeinem volltrunkenen aggressiven Kiddie konfrontiert sehen muss. Erst schüttete mir der Vogel ‘n Bier in den Rücken und als ich ihn zurückschubste, gab’s ‘n Schlag ins Gesicht und der Rest seines Biers landete vorne auf meinem Shirt. Danke auch. Sylvia schien es nicht zu interessieren, was da auf der Tanzfläche abging, sei’s drum.
Krachend und unangenehm voll war’s bis etwa 3 Uhr, aber ich habe mir sagen lassen, dass es während der Schulferien noch viel schlimmer ist. Puhhh.
Eine einzige Gästeliste wäre super, besser als ‘n Papierberg, wo’er niemanden drinne findet, wenn’ma ned ansagen kann auf welcher der zahlreichen Listen ma’ steht. Naja 6,- Euro plus dreimal 6,- Euro für Smirnoff-Pfui-Deivi-Afri-Cola, passt. Warum ich einen Euro Pfand auf das Glas zahlte, aber bei Abgabe (an der anderen Bar) nur 50 Cent zurückerhielt, das habe ich nicht verstanden.
‘Ne Garderobenhilfe während der Stoßzeiten wäre sicherlich nicht verkehrt.Bis ‘n andermal.
Nebenbei scheinen sich die DJs im Dienst abzusprechen, wann dieselben Songs auf’m Abmoscht- und Schunkelfloor gespielt werden.
Update 28.08.2010 20:30 Uhr
Halb so wild …
[...] Ihnen wird vorgeworfen, am 24.07.2010, um 10:02 Uhr in 12347 Bln Nk BAB 100 Tunnel/OT Britz Sued Ri BAB A113 SK31C, als Führer(in) des PKW [...] folgende Ordnungswidrigkeit nach § 24 StVG begangen zu haben:
Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um 11 km/h. Zulässige Geschwindigkeit: 80 km/h. Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): 91 km/h.
§ 41 Abs. 1 iVm Anlage 2, § 49 StVG; 11.3.2 BKatBeweismittel: Frontfoto; Zeuge/in / Anzeigende/r: Fr. Piskorski ZSE V B 24; – -
Wegen dieser Ordnungswidrigkeit werden Sie hiermit verwarnt; es wird ein Verwarnungsgeld in Höhe von 25,00 EUR erhoben (§§ 56, 57 OWiG). [...]
… zahlen.
Andere Sache: Inzwischen hat sich geklärt, wer mein Failbook-Kommentar löschte, Sylvia Pertschy war’s. Die betreut nämlich die Rock-at-Sage-Facebook-Seite. Armselig, ich sag’s nochmal. Aber gut, die schaut scho’ so humorfrei und irgendwie verbittert aus. Von daher, wenn’se des a weng weniger unglücklich macht, berechtigte Kritik aus ihrem Spaßaccount in der Scheinwelt zu kehren, biddeschön.
Doof, das sah ich erst heute Abend, Sylvia legt zusammen mit der Killerplauze beim Devil Dance im Club Rekorder auf, die Veranstaltung, welche ich bislang plante zu besuchen. Tja, wäre ich ‘mal lieber mit nach Dresden zum Hechtfest gefahren, aber hilft nichts, ich bin hier. M#st ey, klar, Factory is’ och, aba ich hab’ Bock auf a bisserl weniger Underground, mehr Mainstream. Yutti, wahrscheinlich werde ich nachher mit ‘nem Fläschchen Coca-Cola light unter’m Arm ins Slaughterhouse nach Moabit pilgern, hilft ja nüschts.
Update 28.08.2010 21:37 Uhr
Du lässt aba hoffentlich Sylvia ned an die Player, oda? – Die legt nämlich generell nur so verhunzte Coverversionen irgendwelcher schöner Klassiker auf, wahrlich zum Davonlaufen.
Failbook @ Samstag, 28. August 2010 um 17:12
doch ich bin am player. und du mein lieber hälst schön abstand von mir, sonst lernst du meine unangenehme seite kennen. btw: sisters of mercy war die originalversion. wenn man keine ahnung hat einfach mal fresse halten!
Failbook @ Samstag, 28. August 2010 um 20:28
Escht, öhhh, soviel hatte ich doch garned intus, haha – hörte sich aba dennoch grauslig an. So’n Mischer is’ halt och kompliziert ;). Naja, wie’de weißt, war ich genau bei dem Song ohnehin mehr mit dem aggressiven volltrunkenen Kiddie beschäftigt, welcher meinte, ich würde mich über eine Bierdusche und seine Rechte im Gesicht freuen – übrigens derselbe, welcher sich später bei leergefegter Tanzfläche des Mainfloors like Madonna Virgin auf der Bühne räkelte und das Kanapee ritt.
Neh Du, keine Sorge, solche Leute wie Du können mir wahrlich gestohlen bleiben. Weiß’d, Du darfst mich gerne doof finden, das is’ mir nüschts Neues, aber es is’, nach meinem Dafürhalten, erstens ein ziemlich armseliger Umgang mit Kritik eben diese einfach kommentarlos zu löschen, weil’s die schöne virtuelle Scheinwelt stören könnte, und zum Zweiten erscheinen mir öffentliche Drohungen an Gäste irgendeiner Veranstaltung ebensowenig professionell bzw. eher peinlich.
Von daher, nein danke, will’isch nischt, brauch’isch nischt – der Devil Dance hat sich damit für mich erledigt, obwohl ich der Killerplauze eigentlich noch ‘ne Chocri vorbringen wollte, worüber er sich zuletzt doch gefreut hatte. Aber richtig: “Jeder wie er kann!” – Have fun.
Failbook @ Samstag, 28. August 2010 um 21:15
Damit hat’se sich geoutet, sie betreut offensichtlich ebenfalls die Rock-at-Sage-MySpace-Seite, denn diese pampige Art kommt’ma auf jeden Fall sehr bekannt vor.
wer kritik üben will tut das persönlich oder per mail
alles andere ist respektlos. außerdem scheinst du ja generell ein problem mit allem zu haben und meinst du musst das auch ins netz schreiben
du solltest lernen dahin zu gehen wo es dir wirklich gefällt, bzw den djs, statt alles zu kritisieren was du nicht magst.
vielen dank, wir werden ohne dich spaß haben!Failbook @ Samstag, 28. August 2010 um 21:23
Update 29.08.2010 17:37 Uhr
Sie hat Recht, es war das 1983er TSOM-Original, my bad.

