Wie diese Tussi in ihrem Kleinwagen und dem Schild “Verkehrszählung” vorne hinter der Windschutzscheibe den Verkehr zählen möchte, während’se abwesend in ihr Handy quatscht, das ist mir ein Rätsel. Kreuz und quer stehen’se, sowohl auf dem Gehweg als auch auf dem Grünstreifen zwischen den Fahrbahnen Ecke Katzbach/Yorck in Richtung Yorckbrücken, an die sechs Privatfahrzeuge.
Unverschämt, dass die däumchendrehenden Leute vom Steuerzahler bezahlt werden, für’s Nichtstun, als Verkehrsbehinderung.
Die Welt werde ich nicht retten, am liebsten hätte ich ihn mitgenommen. ‘Nen ollen Rucksack hatte er auf, eine Tasche in der Hand, es sah weder nach Durchreise noch nach Urlaub aus, in Berlin wohnen wird’er ebensowenig. Als erstes schaute er in den Mülleimer bei den Pfandautomaten, wo manche Leute die Nicht-PET-Flaschen reinwerfen. Später zählte er Kupfer-Cent-Stückchen an der Kasse und kaufte sich eine Packung Haribo Goldbären.
Was wills’de machen, ihm Geld in die Hand drücken, auf irgendwas einladen, das hilft für den Moment, bringt’s jedoch nicht wirklich. Klar kann ich so jemanden mit in meine kleine Bude nehmen, nur dann hockt’er hier, Punkte gibbed dafür nicht. Von daher, verdrängen.
Für Montag müsste ich ‘nen kleinen Transporter buchen, Europcar ist so schw#ineteuer (geworden). 70,- Euro zzgl. 20 Cent der zusätzliche Kilometer, Hammer. Nach Göttingen geht’s, Montag. Spät bin ich dran mich darum zu kümmern.
Heute Abend Sage, schau’ma ‘mal. Gestern hatte ich mir überlegt beim Club Warsaw im Bang Bang Club vorbeizueiern, hab’s aber nach einer erneuten Sichtung der bei goth-city-radio.com veröffentlichten Veranstaltungsfotos gelassen. Furchtbar, dieses Jungvolk, hip, cool und sonst nichts.

