“13:00 – 22:00 Uhr” ist auf der Webseite unter “Öffnungszeiten” zu lesen. Wir radelten vorher nicht auf’s Tempelhofer Feld, sondern direkt die Flughafenstraße lang, rechts die Hermann hoch, links die Werbellinstraße rein, bis zur Hausnummer “50″, ehemals das Gelände der Berliner Kindl Brauerei.
Ein Getränke-LKW mit Coca-Cola-Plane fuhr gerade vor, wir waren zu früh dran. Kart fahren wollten’wa. Es würde dauern, die Vorbereitungen und so fort. Neben der Eingangstür stehen auch andere Öffnungszeiten, nämlich ab 15 Uhr. Wir nahmen die nächste Straße rechts, holperten bis zur Flughafenstraße runter und hielten an den Neukölln-Arkaden.
Die andere Partei wollte sich ein paar Laufschuhe kaufen, doch hier gab’s nichts. Der Security-Heini vom Media Markt verwies mich an den Foot Locker in der Karl-Marx-Straße 93, nehhh. Im Kaufland nahmen wir ein paar Pinienkerne und für den Weg Cashews sowie Kirschen mit, aus den “USA” und aus Griechenland.
Es war mein erstes Mal auf der Kart-Bahn, zwei Euro je machte die Sturmmaske. Wir waren die ersten an diesem Dienstag, sie nahm die 9, ich die 8. Helm auf, gestartet, ab dafür. Die ersten zwanzig Minuten waren zum Eingewöhnen. Nach einer Pause ging’s nochmals zwanzig Minuten auf die Piste und das war rüchtisch Fun, hell yeah. Wir fetzten ordentlich um die Kurven und meine Rundenzeiten konnten sich wahrlich sehen lassen.
Das Personal von der Kartbahn war freundlich und aufmerksam, angenehm. Ob hier in Berlin oder woanders, das werden wir sicherlich wieder einmal machen, auch wenn’s wirklich kein billiger Spaß ist.
Beim Türkenmarkt am Maybachufer schauten wir danach vorbei, “BiOrientalisch” will’er nun sein, wie die neuen Schilder aussagen. Yep, es gibt Biozeugs wie immer, Krimskram und Altbekanntes. Die andere Partei holte sich eine Trinkkokusnuss aus Thailand. ‘Ne Melone nahmen wir nicht mit, och wenn die günstig waren. Drei Euro für so’n Mordstrum. Neh, dafür war kein Platz.
Hinten hockte so junges möchtegern-alternatives Gemüse auf der Seite und dem Gehweg herum, während ein paar Andere Musik machten. Das sind solche peinlichen Leute, die vielleicht gerne Hippies wären, aber nicht das Zeugs dazu haben. Naja, Generation Nichtsnutz.
Die Sonne scheint, es ist bewölkt.

