Kreuzberg wirkt wie ausgestorben, Hitze, der Schweiß rinnt mir aus allen Drüsen. Der Flohmarkt war aufgrund des heißen Sommerwetters, wozu die meisten Berliner die näher- oder auch weitergelegenen Wasserstellen besuchen, eher mau frequentiert. Ein paar ihrer gebastelten Kinderhüttchen bekam A. trotzdem los. Reich wird’se damit freilich nicht. S. verkaufte u.a. ihre Kinderschaukel und die Mickey Maus aus Disneyland Paris, Clarissa ein paar Adidas-Turnschuhe und so fort.
Meinen Geburtstagskuchen, der Geburtstag ist schon Ewigkeiten her, erhielt ich heute, 13 Uhr waren wir verabredet. Ihren Stand ham’se in der Mittenwalder schräg gegenüber dem Alnatura. Ein Blech Käseschmand mit Aprikosen und Pfirsichen so irgendwie hat’se gebacken gehabt. Zwei Stückchen je, den Rest trug ich auf dem Blech heim. Den linken Arm spürte ich mehr und mehr, mit rechts rollerte ich das Fahrrad mit. Inzwischen ist der Kuchen in vier großen Stückchen in Alufolie und im Frost gelandet, ein Kleines findet sich im Kühlschrank.
Eiswürfel, Eiswürfel, Sonne schön und gut, aber es schlaucht. Ob das nur an der Wampe liegt, nah, ich biete och viel Angriffsfläche. Naja, passt schon, muss eben. Die vergangene Nacht habe ich mir mit Aussortieren von Fotos um die Ohren gehauen, ich hielt durch. Heute schaue ich eventuell im Silverwings vorbei, nicht gerade meine Lieblingsveranstaltung, aber es ist dieses Wochenende wirklich total Tote Hose und so ein bisschen Party wäre schon schick.
Update 11.07.2010 02:38 Uhr
Ich blieb daheim. “Rock The Bones” ist eine sche#ß Veranstaltung, is’es einfach. Außerdem verlor ich ein paar Gedanken an den “Karrera Klub”, die 14jähriges feiern, aber nein, da läuft überall so junges und hipes Jungvolk herum, das will ich mir einfach ned antun. “Fave Wave”, auch diese Party traf es nicht wirklich, so wannabe-cool, no way – die Entscheidung war richtig. Montag wage ich es vielleicht in den Duncker, aber nur vielleicht.
Update 12.07.2010 21:34 Uhr
Haha, das is’ ja ned ‘mal Prenzelhügelchen mehr, sondern Pankow! Entweder zweimal Umsteigen und ‘ne knappe Stunde Weg (oneway!) oder einmal Umsteigen und über ‘ne Stunde unterwegs. Nö, nö. nö, die BVG-Fahrinfo erinnerte mich gerade daran, warum mich der Duncker noch nie sah und wahrscheinlich niemals sehen wird.

