Harter Tobak.
Die Geschichte geht so: ‘N Typ, ehemaliger Regierungsbeamter, Sprengstoffexperte und Spezialist in Sachen Atom, konvertierte zum Islam, baut vier Atombomben, verteilt diese über drei Städte, verkündet sein Vorhaben und lässt sich dann festnehmen. Seine vermeintlichen Forderungen überraschen wenig. Der Präsident soll dieses und jenes verkünden, u.a., dass die Amerikaner Diktatoren im Nahen Osten nicht weiter finanziell und militärisch unterstützen und darüber hinaus alle Truppen abziehen. Ihm ist es ernst, dem Bombenbauer, was’er mit einer Bombe, die’er in ‘ner Shopping Mall hochgehen lässt, unterstreicht.
Es wird blutig, umstritten und unmenschlich, denn der Foltermeister geht an’s Werk. Seine Mission ist ganz klar: Egal wie, die Atombomben müssen gefunden werden und es gibt nur eine Person, welcher bekannt ist, wo sich diese verstecken. Anstand, ‘n Gewissen, hat hier nichts verloren, wenn es darum geht Leben zu retten. Hat der Terrorist Rechte, nein. Richtig.
Der Film ist in Ordnung, ich hätte gut darauf verzichten können. Im Übrigen kam der Streifen mit einigen Längen daher, die Puzzleteile erscheinen hakelig und ich fand’n nicht besonders spannend.
Of course there’s another bomb. There’s always another bomb.
Sehenswert? – Bedingt.

