Die ist die Fortsetzung einer Geschichte, welche davon erzählt, wie der Bestellablauf, das Warenwirtschaftssystem und der Kundenservice bei Karstadt.de funktioniert.
——– Original-Nachricht ——–
Betreff: Re: Wichtige Info zu Ihrer Bestellung bei Karstadt.de
Datum: Wed, 28 Apr 2010 18:13:19 +0200
Von: [...]
An: hotline@karstadt.deSehr geehrte Damen und Herren,
ich bin wieder einmal sehr verwundert.
Doch der Reihe nach: Am 25.03.2010 bestellte ich auf Karstadt.de eines Ihrer dort zum Kauf angebotenen Produkte. Da Sie mir die Bestellung auf Rechnung verweigerten, überwies ich Ihnen umgehend den Auftragswert. Es folgte: Funkstille.
Am 07.04.2010, zwei Wochen nach Bestellung sowie Bezahlung, erkundigte ich mich nach dem Verbleib der Ware. Daraufhin antwortete mir Herr Fischer am 08.04.2010, dass der Versand bislang unmöglich war, weil ich die Versandkosten nicht überwiesen hätte. Nach meiner Richtigstellung diesbezüglich entschuldigte sich Frau Burgio zwei Tage später für den Fehler und bat um einige Tage Geduld.
Es vergingen drei weitere Tage und ich hakte erneut nach. Das war am 13.04.2010. Drei Wochen nach der Bestellung, am 14.04.2010, informierte mich Frau Haucke darüber, dass der Artikel seitens des Herstellers nicht mehr lieferbar wäre und die Gutschrift umgehend erfolge.
Nachdem ich zwei Tage später, es war der 16.04.2010, immer noch keine Rückzahlung erhalten hatte, bat ich um Auskunft, wann ich damit rechnen dürfe. Desweiteren ließ ich Sie wissen, dass der Artikel, nach Aussage des Herstellers, sehr wohl lieferbar ist.
Herr Feyer schrieb mir am 18.04.2010, dass er die Rückzahlung veranlasst habe. Hier könnte diese Geschichte zuende sein, ist sie aber nicht.
Frau Haucke meldete sich nochmals und bot mir einen anderen Artikel zu einem Sonderpreis, konkret für 34,95 Euro, an und bat um Rückinfo, falls ich dieses Angebot annehmen möchte, damit die Bestellung “zum angebotenen Preis von 34,95 €” eingepflegt wird.
Nehme ich, antwortete ich.
Einen Monat, nachdem die erste Bestellung seitens Karstadt vermasselt worden war, erhielt ich zwei Mails. Frau Vidotto schickte mir am 24.04.2010 eine Auftragsbestätigung zu dem “Auftrag nach Absprache”. Eine halbe Stunde erhalte ich die Zahlungsaufforderung für “EUR 54,94″.
Merken Sie noch was?!
Nein, bitte ersparen Sie sich und mir Ihre Antwort. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen,
[...]
Scheinbar haben die Überkapazitäten im Kundenservice.
Update 30.04.2010 15:40 Uhr
——– Original-Nachricht ——–
Betreff: [] Ihre Anfrage an karstadt.de
Datum: Fri, 30 Apr 2010 14:26:14 +0200
Von: hotline@karstadt.de
An: [...]Sehr geehrter Herr [...],
vielen Dank für Ihre Mail.
Für die entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir uns in aller Form bei Ihnen entschuldigen.
Ihre Bestellung der ‘Externen Festplatte 320GB, schwarz’ wird Ihnen daher auf dem schnellsten Weg kostenfrei zugestellt.
Wir bedauern diesen Vorfall und würden uns freuen, Sie bald wieder als Kunde bei Karstadt.de begrüßen zu dürfen.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen unter folgender Rufnummer persönlich zur Verfügung: 06103-<572-1133
Mit freundlichen Grüßen
Ihr karstadt.de Service-TeamSilvana Rizzo
KARSTADT Warenhaus GmbH i.I.
karstadt.de
Dr. Klaus Hubert Görg als Insolvenzverwalter
Theodor-Althoff-Straße 2, D-45133 Essen
Registergericht: Essen | Handelsregister-Nr.: HR B 18928 | UStID-Nr.: DE 811 167 998
Anderkonto Dr. Görg wg. Karstadt Warenhaus GmbH: Commerzbank AG (vormals Dresdner Bank) Köln | Kto. 0 489 002 401 | BLZ 370 800 40
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Oha, heisst das etwas, dass ich die Platte nun kostenlos erhalte oder dass lediglich der Versand kostenlos ist, ich tippe auf ersteres. Na gut, dann hat sich die Schreiberei zwar dennoch nicht gelohnt, aber immer is’ma damit a bisserl für das Zeitinvest entschädigt.
Der Kundenservice von Karstadt ist, wie das heutzutage bei den meisten Firmen üblich ist, outgesourct. In dem konkret vorliegenden Fall zeichnet sich Jörg Weidmann von der exciting communication GmbH für das Heckmeck verantwortlich.
Update 06.05.2010 12:10 Uhr
Tatsächlich. Gerade, als ich beim Rückweg, ich kaufte Salat, Obst und Dany Sahne ein, unten an der Wohnung der ehemaligen Hauswartin vorbeikam, öffnete sich dort die Tür, eine Katze lief heraus und sie übergab mir das Packerl, welches ich gerade geöffnet habe. “Rechnungsbetrag EUR 0,00″, im Karton: Eine (Intenso) 2,5” Memory House Externe Festplatte mit 320 GB Speicher. Vielen Dank, Karstadt!

