Da ist so’n Typ, ‘n ziemlicher Looser, dem landet ein Koffer mit gut 600.000 Dollar auf der Motorhaube. Obwohl der Hartschalenkoffer einige Meter gefallen war, hinterlässt er keine Delle, keine Kratzer. Trotzdem führt der Kerl einen Regentanz auf, als hätte soeben ein Meteorit seine Luxuskarre erschlagen, bis, ja bis er eine 50-Dollar-Banknote erspäht, welche wie von Geisterhand plötzlich an dem Koffer dranhängt.
Der Rest ist Klischee. Sie, also der großk#tzige Bildungsneuling und seine Dumpfbacken-Frau, schmeißen die Kohle mit vollen Händen raus, ein neuer Range Rover in weiß, eine komplett neue Inneneinrichtung, bis, ja bis da jemand vor ihrer Tür steht und das Geld zurückverlangt.
Ende der Geschichte ist, nachdem die beiden Tröten tagelang raubend durch die Straßen zogen, dass’e den Heini abknallen und seine Limousine inklusive dessen Leiche in einer Autopresse verschwinden lassen. Auweia, voll hart, die Vollsp#cken.
Meine Fr#sse, Sean Bean ist toll, die Sache mit dem Zwillingsbruder doof, und der Streifen kommt schon mit einigen positiven Aussetzern daher, beispielsweise der Inder, der Autoverkäufer, aber die Rollen von der Hohlbratze und seiner dämliche Frau, besetzt mit unsympathischen Laiendarstellern, gehen einfach gar nicht. Wieder einmal vermag ich nicht einen Deut nachzuvollziehen, wie man so viel Geld, hier um die 15 Millionen Dollar, in die Produktion von so ‘nem Mist stecken kann. Das geht gar nicht.
Sehenswert? – Nein, bloß nicht.


