Es ist schon einige Wochen oder gar Monate her, als ich mir diesen Film antat. Eigentlich habe ich überhaupt keinen Bock etwas darüber zu schreiben, bringen wir’s hinter uns.
Weltuntergang, das Thema kommt in aller Unregelmäßigkeit wieder auf, egal ob im Fernsehen oder auf der Kino-Leinwand. Von daher ist die Geschichte kaum der Rede wert. Der Erdkern glüht, was zu Erdbeben und weiteren Katastrophen führt, Flutwellen und so fort, der übliche Klatteradatsch eben. Die einzige Rettung vor dem sicheren Tod versprechen drei geheim gebaute Archen. Da will auch der Protagonist dieser Geschichte mit und setzt in diesem selbstsüchtigen Unterfangen das Leben aller Passagiere einer Arche auf’s Spiel, indem unter seiner Führung der Schließmechanismus der Heckklappe blockiert wird. Selbstverständlich bekommen’se das wieder gefixt, uhh wie dramatisch, und die Reise führt sie nach Afrika, Holy Land.
Albern, absolut albern. Action klar, total in Ordnung, aber der Streifen treibt es in jeder Minute hart an die Grenze der Lächerlichkeit. Im Grunde is’es so, dass der vermeintliche Held am Anfang des Filmes unmittelbar nach dem Botschafter losläuft, läuft, weiterläuft, fährt, fliegt und permanent alles rund um in herum einstürzt, zusammenbricht, explodiert. Der Rest, also der Plot an sich, wurde um den authentischen Marathon aus Bits & Bytes herumgesponnen. Leider wirkt der sinnfreie 200-Millionen-Dollar-Streifen nach und nach eher einschläfernd.
Sehenswert? – Bedingt.

