Die Tower Bridge under construction, ein eindrucksvoller Anblick, wobei sich der Zuschauer schon fragen könnte, was es mit dem Wind in dieser Höhe auf sich hat – zwar weht gelegentlich eine Brise durch die Haare von Protagonist und Antagonist und das Sounddepartment legte ebenfalls ein Säuseln dahinter, doch teilweise bleibt es völlig windstill. Sprich, das irritiert schon ein wenig.
Sherlock Holmes, der Detektiv, es gibt keinen anderen. In dieser von dem Film gezeichneten Episode stehen schwarze Magie und dunkle Machenschaften im Mittelpunkt, flankiert von einer, Dr. Watson ‘mal außen vor, Liaison mit einer verruchten Ganovin. Holmes’ Gegenspieler ist ein Bösewicht, gewissermaßen Pinky mit brain, welcher im Ansinnen die Weltherrschaft an sich zu reißen, begründet auf Angst, das Britische Königreich terrorisiert.
Es ist der Held, wie ihn Hollywood so gerne zeichnet, unsterblich verliebt, verloren, in sich gekehrt, ein Genie. Es kracht und knallt, explodiert, die auf die Leinwand geworfenen Bilder sind eindrucksvoll, das alte, kalte und dunkle London aus einer anderen Welt zieht den Betrachter kurzweilig in seinen Bann. Action ist es, was diesen Film ausmacht, ohne mit visual sowie special effects zu geizen, welche den Streifen dominieren, jedoch ohne aufdringlich zu werden. Happy end, as usual.
Sehenswert? – Unterhaltsam.

