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Deutschland, sieben vor zwölf: Der Staatsbankrott

Archivist • Dienstag, 19. Januar 2010 1153 Uhr • Category: Nachrichten

Eher früher als später wird das alles ein Ende haben, mit unserem deutsche Land, dem ach so sozialen Staat, der trügerischen Sicherheit, dem Lebensstandard für vermeintlich Arm und Reich.

Die Mittelschicht bricht weg, beidseitig wird wild gerudert, der Strudel dreht sich dennoch weiter, schneller und schneller. Das alles ist nicht neu, sogar Unruhen wurden uns bereits viel zu oft versprochen, sei es von ach so schlauen Lobbyisten bzw. Gewerkschaftsvertreter oder Politikern, die hoch wollten und sich derweil auf dem Sofa ausruhen oder Orgien feiern.

Nun ja, eigentlich wäre es natürlich viel besser dies und noch so viel mehr, schlicht auszublenden, des inneren Friedens Willen, den Kopf weiter in den Sand zu stecken. Aber wie das so ist, hin- und wieder und trotz dem ich weder Fernsehen schaue noch die Nachrichten in sonstwelchen Medien verfolge, höre auch ich gelegentlich, eher unfreiwillig, was da draußen so abgeht.
Hier ein Unglück, dort Gezanke, im Grunde ist es immer dasselbe, nur die Gesichter und Örtlichkeiten wechseln.

Um nun aber endlich auf den Punkt zu kommen, heute im Radio:

85 Milliarden neue Staatsschulden.

85 Milliarden, für ein Jahr Deutschland – und das sind lediglich die offiziellen Zahlen. Wie wir ebenfalls längst alle wissen, sind wir eh schon alle verschuldet, über 20.000,- Euro für jeden, egal ob klein, groß, dick, dünn, alt, jung, wurscht. 20.000,- Euro haben wir alleine schon dafür bezahlt Deutsche/r sein zu dürfen. – Großartig, was’n Schnäppchen. Die einen müssen das vorher an ‘nen Schlepper zahlen, (nicht nur) in Deutschland erhalten wir, voll bequem, direkt mit der Staatsbürgerschaft einen Sofortkredit. Super.

Meine Frage, welche ich mir tatsächlich stelle, ist Folgende:

Was machen?

Irgend wann, für diese Ahnung muss man kein Verschwörungstheoretiker oder Schwarzmaler sein, wird’s krachen und dann geht’s richtisch ab, böse, böse, und lustig daran, alle haben’se’s kommen sehen. Fakt ist, es ist heute ein Vielfaches an Geld im Umlauf, was es überhaupt gibt. Hollywood hat uns nämlich angelogen, denn es gibt keineswegs nur soviel Geld, wie man Gold gebunkert hat. Das ist Quatsch.

Deutschland, auf die Geschichte wollen wir bitte nicht eingehen, ist auf Schulden gebaut, die alten Architekten sterben weg und die Jungspunte kümmert’s eh nicht, was vor ihrer Zeit geschah. Europa tut sein Übriges dazu. Das Gebälk ist mürbe, angefressen und der Last nicht mehr gewachsen. Statt zu sanieren bzw. zumindest einmal einen Plan zu fertigen, wird die Fassade wieder und wieder frisch herausgeputzt. Warum? Nach mir die Sintflut. – Problem dabei, höchstwahrscheinlich, sofern wir nicht vorher an Passivrauchen krepieren, werden wir die noch miterleben dürfen.

Definitv spielt es hierbei, in diesem Thema, keine Rolle, wer die Schuld für die Schulden oder die herbeigeredete Krise trägt, Stichwort Schuldenberg, noch ob wie was wann passiert, weil es zweifellos passieren wird.

Was also machen?

Gewalt bringt nüschts, Ghandi ebensowenig, super. Soll man sich bewaffnen, auf’s Land oder in den Wald ziehen, einen Kredit aufnehmen, so lange man noch irgend wie dran kommt und sich ein Heizkraftwerk in den Keller bauen, einer Kommune beitreten, sich verschanzen oder einfach auf alles sch#ißen, die Vernunft gänzlich über Bord werfen und leben, rücksichtslos und ungeachtet der Folgen? – Welche Maßnahmen sind zu ergreifen?

Klar ist auch, auf unsere Regierung, egal welche, kann man nichts geben. Die wurschteln vor sich hin, labern in jedes Mikrofon, welches ihnen hingehalten wird, drehen sich stets um sich selbst, Runde um Runde, das wird sich niemals ändern, keine Partei wird das jemals ändern.

Wie konkret bereitet man sich auf die garantiert kommende Insolvenz und die damit einhergehenden Konsequenzen vor?

<ot>

Original von L***N****
@ H*****
wenn Du provozieren möchtest
pinkel doch einfach in den Reichstag weil Dir die Steuerreform nicht gefällt
vielen Dank

Wer macht mit?
<ot>

 

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