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Der Fall Kroymans | Dienstag, 27.10.2009 – Teil II

Ronny Roger • Sonntag, 1. November 2009 1805 Uhr • Category: Händel

Nachdem Ellie ihr Gepäck für die Arbeitswoche in R****** verstaut hatte, wollte Sie endlich zur Arbeit fahren. – Doch das Fahrzeug sprang nicht an.

Der herbeigerufene KFZ-Mechaniker vom ADAC tippte erneut auf den Anlasser.

Ellie, welche längst auf Arbeit hätte sein müssen, rief gezwungenermaßen abermals Herrn S**** an und machte unmissverständlich klar, dass die bestehende Situation untragbar sei und sie zudem nicht bereit ist für weitere mehr als zweifelhafte Reparaturkosten aufzukommen. Nachdem Herr S**** Ellie den Vorschlag unterbreitete, für die nächsten drei Tage, in welchen die kostenfreie, auf Ersatzteilgarantie laufende Reparatur erfolge, einen Mietwagen zu stellen, entschied sie sich der Ford-Fachwerkstatt nochmals eine Chance einzuräumen.

Der KFZ-Mechaniker vom ADAC und Manni schoben an und Ellie erreichte etwa 20 Minuten später zum vierten Mal die Ford-Fachwerkstatt.

Ganz und gar ungeniert räumte Herr S**** ein, dass sie lediglich den Austausch der Teile vorgenommen hätten, ohne nachzuprüfen, ob das Problem überhaupt am Anlasser gelegen habe. Den Ausbau des aller Wahrscheinlichkeit intakten Anlassers begründete er damit, dass er eben, wie auch der ADAC-KFZ-Mechaniker zuvor, vermutet hatte, dass das Problem am Anlasser läge und er Ellie nicht zumuten wollte zu den 500,- Euro nochmals über 200,- Euro für die Überprüfung der Bordelektronik bezahlen zu müssen.

Wir erinnern uns: Bei A.L.S. Berlin dauerte die Überprüfung des Anlassers kaum eine Minute.

Während dem Kundengespräch warf Frau L****, eine der Empfangsdamen, ungefragt ein, dass AVIS lediglich einen Fiat Panda im Angebot hätte und die Station zudem diesen nicht bringen könne. Ellie erwiderte daraufhin, dass sie ca. 250 Kilometer einfache Strecke auf der Autobahn unterwegs wäre und sich daher bitte ein Fahrzeug wünsche, was schneller als 120 Kilometer die Stunde fahre. Frau **** stellte auf diesen Einwand hin Herrn S**** die Frage, ob sie woanders nach einem anderen Mietwagen schauen solle, welches dieser dahingehend beantwortete, dass es ihm gleich sei, weil die Kundin sowieso für diese als auch für die durch die weitere Reparatur entstehenden Kosten aufkommen müsse.

Herr S**** führte weiter aus, dass die durchweg widersinnige Aktion Schuld der Kundin sei, weil die dem Austausch des Anlassers nicht widersprochen habe.

Da Ellie wahrlich keine Zeit für weitere alberne Diskussionen hatte, war hier das Gespräch mit Herrn S****, welches jedes Vertrauen in die Ford-Werkstatt endgültig zerstörte, beendet. Glücklicherweise sprang das Auto in diesem Moment an und Ellie verließ das Gelände des Autohauses.

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Einleitung & Kurzfassung · Freitag · Samstag· Montag · Dienstag I & II · Kommentar

 

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