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Inglourious Basterds

Ronny Roger • Donnerstag, 27. August 2009 1002 Uhr • Category: Filme

Inglourious Basterds Langatmig, langweilig, pointless.

Eigentlich, ja eigentlich, wollte ich mich diesem Film verweigern, was u.a. daran liegt, dass ich als Branchen-Insider das Theater, den Hype, um Quentin Tarantino in Potsdam schon mitbekam, als noch nicht ein einziger Presseartikel darüber veröffentlicht war. Überdies hält eben der Koproduzent, die deutsche Serviceproduktion, stets als Sammelbecken Dilettanten oberster Güte her. So auch dieses Mal.

Die Geschichte: Eine wild zusammengewürfelte Truppe von blutrünstigen sowie rachegeilen Kriegern zieht während des Zweiten Weltkriegs ballernd und mordend durch die französische Republik. Ihr Ziel ist die propagandistische Einschüchterung bzw. schlicht Vernichtung des Gegners, dem gemeinen Nazi.
Finaler Nebenschauplatz wird ein altes Kino, welches ein vermeintlicher Kriegsheld und Jungschauspieler für sich entdeckt. Nebenbei lernen wir die Rollen des SS-Oberschnüfflers, der Kinobesitzerin und einer falschspielenden deutschen Film-Darstellerin kennen.

Tolle Leistung der Schauspieler, keine Frage, aber der Streifen zieht sich ewig durch manch endlosen Dialog, so dass wir bei teilweise recht uninteressanten zweieinhalb Stunden landen. Die Handlung erscheint weitgehend geradlinig, gewissermaßen eintönig. Unterbrochen wird sie gelegentlich durch abstossend widerlich-blutige Schocker wie etwa das Skalpieren und das Einritzen der Swastika, was wohl in irgendwelchen Zwangsneurosen Tarantinos’ begründet liegen dürfte, nichts Neues also.

Bedingt unterhaltend, besonders ja, sehenswert nein.

 

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