Schade ‘drum – das war ein Schuss in den Ofen.
Interessant und vielversprechend startet der Streifen, wankt, schwankt, hin und her, gibt ein Stück der Geschichte preis, hält inne, plätschert weiter und dem Zuschauer ist nicht wirklich klar, wo das enden wird. Ganz im Gegenteil, nicht einmal der Anfang ist bekannt.
Dies kommt einem ziellosen Herumirren gleich, genauso wie es die fremden Rollen des Filmes tun.
Die Stimmung ist düster, andersweltig. Letztlich stellt sich leider heraus, dass wir schlicht durch die Scheinwelt dreier psychisch kranker Charaktere waten und bevor die Erzählung beginnt, in Fahrt kommt, müssen wir feststellen, dass wir bereits das Ende erreichten.
Zeitverschwendung, definitiv.

