Die Sonne bretzelt unbarmherzig hinunter. Wenn das erst das Vorgeplänkel ist, dann wird der Sommer mörderisch. Mir reicht es jetzt schon allemal. Stopp hier, kein Grad wärmer.
Nach der Schluß-Etappe füllte ich als erste Handlung zurück das Glas bis obenhin mit Eiswürfeln und schüttete Coca-Cola light nach.
Zuerst war das Bulls Comp Disc 7.5C dran. Es wurde vom Meister begutachtet. Tja, leider waren die Reifen nicht nur einfach platt, sondern beide Mäntel durchstochen, Hurra. Was muss, das muss. 15 Euro macht die Inspektion plus Material, was einiges sein wird, übernächste Woche werde ich’s abholen.
Auf dem Rückweg nahm ich nochmal ihr altes Rad, was eigentlich bereits in dem Fahrradständer vorne an der Möckernstraße gegenüber der Ergotherapie-Praxis de Hoog entsorgt war, mit und versuchte den Sattel runterzukriegen, was sich schwieriger gestaltete als gedacht. Erst unter Einsatz roher Gewalt in Form eines Hammers aus dem IKEA-Starter-Set, ließ sich der Sattel mit einer Kombizange und des passenden Inbusschlüssels lösen.
Ich radelte dann mit meinem alten roten Mountain-Bike rüber, welches ich ebenfalls, nach einem Aufpump-Päuschen bei der Esso, in der Fahrradwerkstatt ließ. Die Bremsen tun’s schon lange nicht mehr. Wir ham’s ja.
Mit der Polizei wird man später trotzdem wieder diskutieren müssen, warum man denn am hellichten Tage seine Fahrradbeleuchtung nicht mitführt. Angeblich ist dies nämlich Pflicht. So was Beknacktes.
Andere Sache, ganz toll. Jetzt habe ich endlich einen Kat, aber keine (günstige) Werkstatt, welche den mir einbaut. Eigentlich wollte ich das in der Graefestraße 71 machen lassen. Das is’ so’n gemeinnütziges Projekt. Garkein Problem, hieß es von Tilo E. vergangene Woche, zwar hätten sie keinerlei Connections um ‘nen gebrauchten Kat zu besorgen, aber wenn ich einen hätte, bauen sie den natürlich ein. Ja neh, is’ klar. Nix is’, so die Information heute, nachdem die endlich ‘mal ans Telefon rangingen. Sie wären viel zu beschäftigt und hätten überhaupt keine Zeit. Aber einen Freund könne er mir empfehlen, na prima. Robert B. in der Urbanstraße 68, was tatsächlich die 64 ist, schau’ma ‘mal.
Weiß’d, ist ja o.k., wenn die busy sind, aber dann soll’er’s bitte vorher klipp und klar sagen, nö, ist nicht. Dann wäre der Kat stattdessen heute Früh mit nach Rostock gefahren und der Meister ein Dorf weiter würde sich darum gekümmert. Außerdem hätte ich mir den Abstecher zu denen Freitag Früh ebenfalls sparen können. Sowas regt mich echt auf, dieses dämliche Hüh & Hott.

