Die Situation ist, da braucht man nix dran schönzureden, einfach sch#iße.
Momentan ist weiterhin kein neues Projekt in Aussicht, ich habe seit Monaten kein vernünftiges Einkommen. Und nein, ich werde sicherlich nicht in der Kochstraße vorsprechen um Arbeitslosengeld II zu beantragen. Das fällt aus wegen ist nicht.
Die Bundesregierung interessiert es übrigens überhaupt nicht, dass meine Flex- & Fixkosten, Dach über’m Kopf, Coke Zero, Sprit, Erdgas, Klopapier, Ananas, Melone, Flutide Nasal, Eiswürfel, Fahrt nach Zürich, Hochzeitsgeschenk, Ungezieferschutz, Hotel in London, Kino und so fort, kontinuierlich weiterlaufen. Vielleicht sollte ich ‘mal vor’s Bundeskanzleramt ziehen und für mein eigenes Konjunkturpaket demonstrieren.
Zumindest eine Behörde meint’s gut mit mir. Was für die Steuer 2007 noch etwas Rennerei bedeutete, sich jedoch – vielen Dank an Frau P. – auf jeden Fall lohnte, vereinfachte sich bezüglich der Einkommenssteuererklärung 2008 dahingehend, dass ich der zuständigen Mitarbeiterin dieses Mal einfach den gesamten Ordner mit Nachweisen, Rechnungen, Pipapo, in die Hand drückte. Nur einmalig erfolgte ein Auskunftsersuchen nach § 93 Abgabenordnung (AO) bzw. Vorlageersuchen nach § 97 AO. Zackzack ging das.
Art der Steuerfestsetzung.
Der Bescheid ist nach § 165 Abs. 1 Satz 2 A0 teilweise vorläufig.
Vielen herzlichen Dank an Frau M. vom Finanzamt Friedrichshain-Kreuzberg.

