Stimmzettel
für die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments am 7. Juni 2009
im Land Berlin
Gestern landete mein Wahlschein im Briefkasten. Am 7. Juni bin ich im Ländle bei ‘ner Hochzeit und werde von daher sicherlich in keinem Berliner Wahllokal vorbeischauen. Beim Öffnen des Altpapier-Umschlages Amtliche Wahlsache schnitt ich gleich noch die Lasche des blauen Stimmzettelumschlages für die Briefwahl mit ab.
Die Wahl ist geheim. Schön und gut, nur wen soll man wählen? Eigentlich ist’s doch eh völlig wurscht, weil ich vom Europaparlament, wo ohnehin ausschließlich unsere auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene versagten bzw. ausgemusterten und abgeschobenen Politiker landen, sowieso nix halte.
Ich weiß zumindest, wen ich nicht wähle: Die SPD, welche sich nicht einmal eine g’scheite Werbeagentur für ihre Wahlwerbung leisten mochte. Nö, die sicherlich nicht. Das dämlichste Wahlplakat ist ja wohl der Fön, oder? Direkt gefolgt von dem 50-Cent-Stück. Kajo Wasserhövel findet’s gut. Die BUTTER. Agentur für Werbung GmbH sowieso, weil auf deren M#ist ist diese Kampagne ja gewachsen.
Meiner Ansicht nach hat sich die SPD damit eher ‘n Eigentor geschossen.
Wen haben wir noch, Grüne. Nö, diese arroganten Schnösel Trittin und Fischer konnte ich noch nie leidern. CDU, von der Leyen und Konjunkturpakete? Mmh, dagegen.
Momentan tendiere ich, damit der Bürgerpflicht genüge getan ist und die Stimme nicht verloren ist, zu den Piraten. Oder gar die FDP, um die es so ruhig ist? – Vielleicht sollte ich ‘mal diesen Wahlometer anwerfen.

