Da simma jetzt scho a bissl am Rumrödeln. Ich nur so am Rande. Dies und das landet noch in meinem Keller, mein Staubsauger dagegen spazierte gerade rüber, gleich werde ich noch ein paar Photos drüben machen.
Die Hausverwaltung erhält jetzt die Kaution und 300,- Euro in bar auf Quittung, so der Deal. Ich hätte die damit nicht davonkommen lassen, aber ist auch nicht mein Geld.
Sonne, Sonne, es wird schon wieder viel zu warm. Was mir vorhin einfiel, ich muss ja wegen den leeren Cola light Dosen garnicht rüber in die Bergmannstraße laufen, hier um die Ecke gibt’s doch auch ‘n Kaiser’s.
Oh, genau, die KFZ-Werkstatt wollte ich anrufen, da geht auch nie jemand ran. – Aber ich hab’s jetzt über’s Büro geschafft. Yut, dann werde ich ‘mal die Schrotthändler nach einem Kat abklappern.
Update 27.05.2009 17:15 Uhr
Es ist gelaufen. Die “Ausgleichsvereinbarung” wurde von beiden Parteien unterzeichnet. Von den 2.317,24 Euro laut dem Angebot der B & S Borgs & Schülke Malereibetrieb GmbH (ehemals Streich GmbH), welche bei dem Wucherpreis keinesfalls empfehlenswert erscheint, erhalten Thomas und Katharina Färber aus “CH 1253 Vandoeuvres/Schweiz” 1082,03 Euro, einfach so, weil einen rechtlichen Anspruch darauf hatten sie niemals, auch wenn seitens der Hausverwaltung stets von ominösen Verpflichtungen die Rede ist.
Katharina und Thomas Färber sind es dann wohl auch, welche sich sonst, wenn sie nicht gerade über Horand Abel brave Mieter abziehen, mit der F.I.T. Faerber International Trading SA in Genf die Zeit vertreiben.
Aber jetzt zur der Wohnungsübergabe. Als wir ankamen, warteten bereits der Hausmeister, ein zwar netter, aber sehr einfacher Mensch, Ex-Alkie, und das Jungchen, der Praktikant von der Hausverwaltung, im Innenhof und rauchten.
Wir gingen dann hinein, der Praktikant löschte erst am Wasserhahn in der Küche seine Zigarette. Das sind vielleicht Manieren, tse, tse, tse. Während der Papierkram erledigt, Zählerstände abgeglichen, das Geld über-, die Schlüssel zurückgegeben, die Wohnung begutachtet wurde, erzählte mir der Hausmeister, dass die Stromleitungen damals von einer Vor-Vor-Vor-[...]-Mieterin gezogen worden waren. Kein Wunder, dass Jahrzehnte später regelmäßig irgendwelche Sicherungen kommen. Egal, zur Wohnung ist genug gesagt, Problem erledigt.
Ich fuhr J. danach direkt zum Hauptbahnhof, 16h33 nahm er den Zug nach Offenburg. Und auf dem Weg zum Lehrter Bahnhof erlebte ich das erste Mal Stau im Tiergartentunnel. Wie kommt’s? Weil die Ausfahrt Invalidenstraße gesperrt war. Warum? Keine Ahnung. Sprich wir kamen wo ganz anders raus und mussten erst wieder quer über die Kreuzung Heidestraße einen U-Turn machen um die Richtung Hauptbahnhof einzuschlagen.
Für einen Moment verdächtigte ich die ver.di- und Karstadt-Leutchen, welche überall verstreut herumirrten, für die Verkehrsstörung verantwortlich zu sein. Aber Richtung Tunnel konnte ich außer dichtem Verkehr keine Hansel von denen erblicken.
Zurück fuhr ich am Bundeskanzleramt und Reichstag vorbei, und nachdem das Navi nicht checkte wo ich unterwegs war, schaltete ich’s aus, nahm den Schlenker über’n Stern. Und es brauchte mindestens unglaubliche sechs Ampelphasen, bis ich vor den Yorckbrücken den üblichen U-Turn hinbekam. Verkehrsinfarkt.
Update 27.05.2009 20:25 Uhr
Was mir gerade wieder einfällt: Horand Abel ist wohl vor kurzem 80 geworden. Es scheint, dann verliert man schon ‘mal den Durchblick, Stichwort Altersdemenz.


LÄCHERLICH, LÄCHERLICH. HERR [...]?!!
2009-08-11 19:01 · Kommentar by DU SPINNER
Ja das ist Herr Abel. Nicht gerade die beste Adresse
2009-08-26 12:46 · Kommentar by Niemetzstr.6