Gewitter wird es geben, dunkel ist’s geworden, es drückt a bissl. Der Regen wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Nachtmittags half ich die Bücherkisten in den alten roten VW Passat zu verfrachten, welche er daraufhin zu ‘ner Freundin in Mitte fuhren. Eine Plastik-Kiste mit besonders kostspieligen Dingen wie beispielsweise die große Pfeffermühle, landete bei mir im Keller. Da ging einiges rein in den Kombi. Und diese Bananenkisten, welcher er sich von Kaiser’s vorne an der Ecke besorgte, sind toll. Weil die sind nämlich um ein vielfaches robuster als herkömmliche Umzugskartons, lassen sich super stapeln und vor allem, sie kosten nichts. Natürlich muss man sich die immer reservieren lassen, damit’se nicht in der Papierpresse oder bei Trödlern landen.
Tagesschau.
Update 19.05.2009 20:56
Apotheken-Ketten bleiben in Deutschland verboten, so der Titel einer der Meldungen. Sprich, jede Apotheke muss weiterhin von einem Apotheker geführt werden. Heinz-Günther Wolf, ein mieser Lobbyist der ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände, äußerte sich dazu wie folgt:
Das ist ein guter Tag für die Patienten, ein guter Tag für die Verbraucher. Und stellt sicher, dass die unabhängige Apotheke dem Verbraucher und der Gesellschaft erhalten bleibt.
Apotheken und unabhängig?! Frei vom Einfluss der Politik, Pharmaindustrie, Krankenkassen und der Ärzteschaft? Boahr, Heinz-Günter, Du dämlicher Lügenbold. Europäischer Gerichtshof, mein A#sch.
Verfassungsschutzbericht 2008, na guck ‘mal an, das schauten sich offensichtlich die Rechten von den Linken ab. Nun gibbed auch autonome rechtsextremistische, militante Nationalisten. Kann man denen nicht ‘mal ein Colosseum bauen? Links, rechts, alle rein, Tore zu, Klatscherei. Die Fernsehrechte für diese Veranstaltung werden höchstbietend versteigert und von den Erlösen gibbed Freieis für alle.
Update 08.01.2010 16:48
Oweh, oweh, was habe ich da gefunden, exactamente, nämlich den Grund dafür, warum Apotheker keine Mathematiker wurden: Sie können einfach nicht rechnen. Wenn man also dem Rechenexempel eines gewissen Reinhard Rokitta Glauben schenken würde, existierten schon lange keine Apotheken mehr, weil sie allesamt längst hochverschuldet und in kürzester Zeit in die Privat-Insolvenz gingen.
Um es kurz zu machen, konkret wird dargelegt, dass dem Apotheker beim Verkauf eines von der Kasse bezuschußten Medikaments, die 24,7 % Rabatt für die Krankenkasse außer Acht gelassen, lediglich 0,4 % Gewinn bleiben, was darüber hinaus zum einen noch zu versteuern ist und von dem andererseits außerdem die üblichen Kosten eines Selbständigen, also beispielsweise Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge, beglichen werden müssen.
Yep, Apotheker sind schon ganz arm dran. Im Übrigen scheint mir dieser Rechenkünstler nicht soviel mit Betriebswirtschaft am Hut zu haben und auch in der Sache mit der Mehrwertsteuer is’er offensichtlich ned besonders firm. – Total albern.

