Viertel nach 5 klingelte der Wecker, es war schon hell, die ersten Brummis sausten am Haus vorbei. Eine Ananas zersäbelte ich, die Erdbeeren waren schon so schlecht, zwei davon total schimmlig, dass sie mich eine halbe Stunde aufhielten. Es war ihnen wohl im Kühlschrank zu feucht gewesen. Drei Bananen und ein paar Trauben dazu, Deckel drauf, ein Papier-Küchentuch zwischen die beiden IKEA-Tupper, in ‘ne Tüte damit, Tüte in Jutetasche.
Sodele, ich habe ‘mal den Standort gewechselt, auf der Coach bekommt man nur Kopfweh und verspannt sich, weil man dort ergonomisch ganz schlecht vor dem Rechner sitzt. 34% zeigt die Batterieanzeige.
Weil das heute so früh war, legte ich mich 6h30 wieder hin. 3 nach 10 raffte ich mich erneut auf. Den Spüli räumte ich bereits aus. Die Algen in dem kleinen Tümpel an der Terasse, das wird meine Tagesaufgabe.
Was ich bis morgen Abend ebenfalls tun sollte, ist, für die Gerichtsverhandlung am Mittwoch die Fakten kurz zusammenzufassen, damit diese Sache endlich ein Ende hat.
Sie will partout nicht. Nachdem es das letzte Mal schon nicht einfach war, dieses Mal wird’s einfach nix. Ich habe auch keine Lust mehr. Mein Standpunkt ist der, dass man im Winter mit Winterreifen und sobald nicht mehr mit Schnee und Glätte zu rechnen ist, die Sommerreifen draufkommen. Sie wollte es hier und da machen, zuletzt vergangenen Donnerstag an ihrem freien Tag. Nicht passiert. Gestern weigerte sie sich weiterhin beharrlich und mir ist es nun auch wurscht. Nein, ist es natürlich nicht, aber da kann ich sagen was ich will, es bringt nix.
Sie vertritt die Auffassung, dass es total o.k. sei im Sommer mit Winterreifen unterwegs zu sein. Das würde zwar ein bisschen mehr Sprit kosten, dafür spare man sich wohl im Winter von Sommer auf Winterreifen zu wechseln, weil man ja schon das ganze Jahr mit Winterreifen unterwegs war. Nicht meine Logik.
Wir haben ja auch alles da, Wagenheber, Radkreuz, Reifen, man muss sich nur die halbe Stunde nehmen. Jaja.

