Gewonnen, pöh, nichts natürlich, Lilly, immerhin, hatte eine Ziffer richtig getippt, die 41. Ronny³ tut nichts, macht nichts, schrecklich, alles bleibt liegen, Backup, Backup, Backup, verdammt, das muss endlich gemacht werden. Bei Kato hat er noch die beiden Marlboro Gold abgeholt. Wetter war ziemlich spitze heute, voll warm, am Prinzenbad waren die Schlangen ewig lang.
10 Uhr, Halb10 war Ronny³ dort, Straulauer Platz, weit und breit nichts zu sehen. Unten an der Pariser Kommune, bevor’s um die Ecke zur neuen Lokalität geht, – es gewittert gerade – parkten etwa zehn Polizeifahrzeuge in Bereitschaft. Ronny³ fährt da am Ostbahnhof hin und her, nichts. 10 ist es vorbei als er sich auf den Rückweg macht, rein, Rechner angeworfen. Ach ja, 10 – 14 Uhr hieß es in der vorherigen Mail ganz allgemein, in der vom Donnerstag konkret 11 Uhr. Na bingo, also wieder auf’s Radl geschwungen und nochmal hin. T-Shirt bekommen, blau, gelb beschriftet und so’n Miniatur-Umzugskartons u.a. mit ein paar kleinen Werbegeschenken und ‘ner Freikarte für zwei. Wann’s losgehen würde, so ungefähr, fragte Ronny³. Halbe Stunde/Stunde. Oje, dann ist Ronny³ erneut heimgeradelt.
Um 12 war er zurück, die Kette hat sich inzwischen formiert und irgendwann später ging’s dann los mit den Drums von ‘nem Schlagzeug. Es folgten vor allem schwarze Holzstühle und so Tischchen, einige leichte Kartons und dann so’n paar Spiegel, kleine Kulissenteile, wenige Scheinwerfer und das war’s weitestgehend. Zum Ende hin wurde gar nichts mehr weitergereicht, sondern jeder trug was zum Ziel, ein ganz schönes Stück. Nicht einmal eine Stunde dauerte das, der Umzug, und das was umgezogen worden ist, echt, das hätte man locker in einen LKW reinbekommen. War halt einfach Promotion, der RBB Rundfunk berichtete wohl darüber und ein par Fotografen haben sich auch blicken lassen.
Hinten dann, war nicht wirklich spannend, es wurde noch herumgetrommelt, man saß an den Bierbänken und die andere Hälfte stand für die Würstchen an. Ronny³ ist dann weitergezogen, hoch zur Frankfurter Alle, Mainzer Straße. Die 24 angeklingelt, nichts. Fab ‘ne SMS geschickt, ob sie denn nicht im Büro seien, eine Stunde später die Antwort: “Ab 15:00″, danke auch. Wenn Ronny³ was hasst, dann vor verschlossenen Türen zu stehen.
Stelios hat sich für’n Besucher das MTB geliehen, hoffentlich kommt’s heile zurück. Das dämliche Fahrradschloss klemmt, er kam mit dem Tipp einmal Essig reinzuträufeln, ham wa gemacht, klemmt weiterhin. Da erwähnen wir doch gleich ‘mal unsere Türen hier, inzwischen ist’s nämlich so, dass echt jede irgendwie aus dem Lot ist. Muss der Roman ‘mal richten.
Morgen, och, da lernt Ronny³ den Micha kennen, Backup, Backup, was soll Ronny³ nur mit den Mails machen? Hat er zwar schon ‘mal gezogen damals, ist alles so kompliziert. Gleich eine rauchen.

