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Berliner Ring

Ronny Roger • Dienstag, 31. März 2009 1045 Uhr • Category: Berlin

Holiday Inn Berlin Schönefeld, das kann ja so schwierig nicht sein. Kurz nach 8 los, Navi angeworfen, rauf auf die Stadtautobahn Richtung Dresden. Schönefeld-Nord oder Schönefeld-Süd, weit sollten wir nicht mehr entfernt sein. Das Garmin nüvi tippte auf Süd. Dann kam Süd, in wenigen Metern. Jedoch plapperte die, wir sollten erst die Ausfahrt in 200 Metern nehmen. Deshalb haben wir Schönefeld Süd verpasst. Bravo.
Fünf Minuten hätten wir vielleicht noch gehabt, und nun? A#schlecken! Dass das ein Fehler war, merkten wir schnell. Keine Ausfahrt weit und breit! Weiter auf der 113. Und weiter und wieter …

Ach F#ck, zwischendurch ‘mal neustarten … mein AVG-Update funzt immer noch ned wieder. Deshalb Malwarebytes’ Anti-Malware installiert, welches zwar zweimal Trojan-Agent fand, auch entfernte, half nix. Nebenbei, dieser Steinzeit-Rechner ist so hammer-langsam! Katastrophe!

Zurück auf der Straße, wir verfluchten das Navi, welches mit der neuen Autobahn offensichtlich noch nicht zurecht kam. Dafür dürfen wir uns bei Gary Burrell und Dr. Min Kao bedanken, die sind Schuld. Warum wir nun aber immer noch auf der Autobahn sind, ohne Abfahrt bzw. Wendemöglichkeit weit und breit, dafür verantworten sich wohl ‘mal wieder Berlin-Brandenburgs Politiker. Denn so bescheuert können nur Politker planen, & zweifelsohne sind die in Berlin die Schlimmsten, von Tuten & Blasen keine Ahnung, aber immer schlau daherreden und na logisch: Steuermillionen verplempern. Auf jeden Fall verfuhren wir bei dem kilometerlangen Umweg einen halben Tank. Na ob das unsere Absahner interessiert, mitnichten. Mineralölsteuer, da können’se gleich noch mehr Volks-Eigentum verschwenden. Und die Umwelt, gut, wir fahren Erdgas, die ist den Staats-Schmarotzern eh völlig ralle.
Unglaublich! Wir mussten eine halbe Stunde Umweg in Kauf nehmen um zuerst einmal weg- und wieder hinzufahren. Wie beknackt ist das denn. Aber das beweist ja wohl nur wieder, dass unsere Abgeordneten voll Sch#iße sind. Und plötzlich verstehe ich, warum manchmal über solche Gestörten berichtet wird, welche auf der Autobahn wenden oder rückwärts fahren. Die Straßenplaner provozieren dies nachweislich!
Um nun zum Ende dieses Ausfluges zu kommen: Uns blieb nichts anderes übrig, als über’s Schönefelder Kreuz auf die 10 zu rasen, raus nach Königs-Wusterhausen und die ganze Strecke wieder retour. Wem schicken wir die Sprit-Rechnung, Wowereit? Na, das wäre unfair, der Bund war’s.

Nach Hause mogelte ich mich über Treptow und Neukölln, weil sich die Blechlawine bereits auf dem Hinweg kilometerlang auf der Gegenfahrbahn der Stadtautobahn staute. Was das noch werden soll? Die Stadtautobah ist heutzutage ja schon zu Nicht-Stoßzeiten völlig dicht. Das Rathaus schläft. Es dauerte ewig, das Navi stieg zwischenzeitlich völlig aus, tot war’s. Irgendwie die Sonnenallee rein, da waren wir schon ‘mal mit dem Radl unterwegs gewesen. Zumindest kein Stau, och wenn’s nur mühsam vorwärts ging.

 

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