Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

 
Meta
Startseite

 

Mindhunters

Archivist • Freitag, 11. Juni 2004 000 Uhr • Category: Backup,Filme

Mindhunters Es rattert, sie fallen, ein Dominostein nach dem anderen. Die acht gelangweilten Zuschauer, füllen sich scheinbar ziemlich fehl am Platz. Jeder derer wäre beim Psychotherapeuten besser aufgehoben als hier. An der Decke hängt eine mit Kunstblut besudelte Schaufensterpuppe, es ist eine Übung. Mehr nicht.
Sieben FBIler, welche sich ‘mal für eine Ausbildung zum Profiler hinreißen haben lassen, wurden zusammen mit dem Cop, welcher sich später als Undercover-Agent ausgibt, Gabe Jensen (James Todd Smith) von ihrem Trainer Jake Harris, seines Zeichens erfahrener wie arroganter Haudegen, (Val Kilmer) auf der unbewohnten Oneiga Island vor der Küste Carolinas abgesetzt. Ein alter Militärstützpunkt ist das, welcher heutzutage vom FBI und der Army als Kulisse zum Durchspielen verschiedenster Einsatzszenarien genutzt wird. Und für die Sieben ist dieses Wochenende die entscheidende Prüfung, wobei das der Truppe gerade keine Sorgen bereitet, Kühlschrank ist wichtiger. Außerdem hatten sie’s noch nie so mit Schnitzeljagd und bei den Pfadfindern war keiner. Der Puppenspieler soll warten.
Kurz nitrogen-eisgekühlt wird zum blutrünstigen Auftakt der Teamleader J.D. (Christian Slater) – das Schlachtfest sei eröffnet. Der Rest, Eion (Bobby Whitman), Vince (Clifton Collins Jr.), Nicole (Patricia Velasquez), Rafe (Will Kemp), Lucas (Jonny Lee Miller) & Gabe, guckt verdutzt, was die meisten noch nicht wissen, ist: Drei FBI-Beamte wurden bereits vergangene Nacht abgemetzelt und die Kameras bewegen sich automatisch.
Zurück in ihrem Quartier findet sich eine tote Katze mit FBI-Badge herumbaumelnd, die defekte Armbanduhr zeigt den Todeszeitpunkt des ersten Trainees. Das findet das Team nun gar nicht mehr komisch, der Inselkoller trifft die Gäste mit voller Breitseite. Ein Licht geht auf: Es befindet sich ein Mörder, gar ein richtiger Psychopath, ja, unter ihnen. Und auf geht’s, ist es der Fluch der Insel oder, nein, Du bist es! Der Reihe nach wird jeder ‘mal beschuldigt der böse Bube, welcher das schon jahrelang geplant hatte, zu sein, während einer nach dem anderen, abhängig von deren individuellen Stärken und Schwächen, das Zeitliche segnet, oder auch nicht. Die von Albträumen & Wasserphobie geplagte Sarah (Kathryn Morris) hat dann den vermeintlich rettenden Einfall, wie sie den Täter zu überführen vermag, ganz einfach. Sie dreht die Wanduhr um eine Viertelstunde zurück.

Renny Harlin führte Regie zu dem Action-Psycho-Thriller, einer amerikanisch-britisch-niederländisch-finnischen Koproduktion von Intermedia Film Distribution Limited, Avenue Pictures Productions, Outlaw Productions und Egmond Film & Television. Wayne Kramer, Kevin Bordine und Ehren Kruger schrieben das Drehbuch. Gedreht wurde von Februar bis Mai 2002 in der Nähe von Amsterdam in Holland. Vertrieben wird der Streifen von Dimension Films (Miramax), bei uns im Verleih der Tobis Film GmbH & Co. KG.

"When is the situation secure?" Die erste Szene ist noch das beste am ganzen Film, sind zwar auch schon nur widerwärtig abstoßende Bilder, Hauptsache geschmacklos, viel mehr werden folgen, aber zumindest läuft es, es passt irgendwie. Nach dem Szenenwechsel auf die Insel ist’s jedoch aus und vorbei, die folgende nächste Stunde passiert Folgendes: Nichts. Es ist ja so dermaßen schlecht, nur Klischee. Irgendwelche wenig intelligenten, gerne auch hysterisch und komplexbehaftet, Leutchen landen irgendwo von der Außenwelt abgeschottet, klaustrophobische Stimmung, sie halten dem Stress nicht Stand, und oho, rätselhafte Morde. Da wird dann wild mit Pistolen herumgefuchtelt. Jeder sagt, dass er’s nicht war und jeder hätte ein Motiv, dumpfe Dialoge, ein nerviges Hin- und Her. Natürlich trennt sich die Gruppe, das tun sie immer in solchen Filmen, klar gucken sie den Dominosteinchen zu als wär’s der DominoDay und logisch, weiß der Kinobesucher, dass es einen Knall geben wird. Nur die großen FBI-Checker ahnen das nicht.
Der Streifen hat nichts Packendes. Dann wenigstens Schocken, uwäh, der Zuschauer wird den Unterschied schon nicht merken, dachte sich wohl Harlin. Der meinte tatsächlich: "It’s all my fault! When you see the film you can blame me!" Das ist wirklich ein Problem, neben all der schwachsinnigen und unlogischen, der Serientäter scheint Hellseher zu sein, Handlung. Der Streifen nimmt einen nicht mit, ein Mord, Herumirren, nächster Mord, wieder Herumirren, Showdown, Mord, Showdown, Mord, Kopfschuss, Ende. Bloß nicht gucken. "On the drive home."

Cinestar Sneak Preview: 10.06.’04
Offizieller Kinostart D: 24.06.’04

 

Keine Kommentare

Bislang gibt's hier noch keine Kommentare.

Deine drei Pfennig?

Netiquette interessiert hier nicht. Kommentare landen dennoch erst 'mal in 'ner Warteschleife.

© Archivist  Dich krieg'n'wa auch noch!