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Save The Last Dance

Archivist • Samstag, 24. Februar 2001 000 Uhr • Category: Backup,Filme

Save The Last Dance Wir steigen im Zug nach Chicago ein. Sara (Stiles), ein 17järiges Mädel aus der Vorstadt ist auf dem Weg zu Ihrem Vater, welcher sie am Bahnhof abholt. Rückblick: Sie hat Talent, sie will hoch hinaus. Sara will unbedingt, dass ihre viel beschäftigte Mutter sie durch Anwesenheit beim Vortanzen für den Platz an einer ganz tollen NYer Ballet Schule unterstützt. Sie ist im Weiteren folglich enttäuscht, dass, als ihr Name aufgerufen wird, ihre Mutter nicht anwesend ist, welche gerade als Sara ihre Vorstellung und damit ihre Chance versiebt auf dem Weg von der Arbeit zu ihr ins Theater tödlich verunglückt.
Für Sara bricht die Welt zusammen, sie vermisst die Mutter "wie die Hölle", schmeißt das Ballet hin. Die Bruchbude ihres Vaters liegt in einem heruntergekommenem Stadtteil Chicagos und sie landet auch noch in einer All-African-American-School. Sie freundet sich schnell mit Derek (Thomas), einem recht intelligenten und auch straßenerfahrenen Kerl, und seiner Schwester an. Mit einer für 20 bucks erworbenen gestohlenen ID begleitet sie ihn in den Steps Club. Die Beiden verbindet die Leidenschaft des Tanzes, er lehrt sie wie man zu Hip- Hop abgeht. Irgendwann küssen sie sich dann, sie trägt Baggys, das Verhältnis zu ihrem Vater verbessert sich, sie findet wieder zum Ballet, bekommt eine zweite Chance, Derek motiviert sie und steht bei der entscheidenden Vorstellung voll hinter ihr, und wenn sie nicht gestorben sind …

— Die Kinovorstellung läuft gerade seit 5 Minuten und die ersten Leute verlassen schon den Saal. Schwarz-Weiß hat gerade ein Hoch, "Remember the Titans", "Finding Forrester" nun ein Titel der "Drifters". Die Story ist nicht besonders anspruchsvoll und nicht neu, das was daraus gemacht worden ist noch viel weniger. Da lebt ein weißes gar nicht schlecht aussehendes Mädchen in einem "Ghetto", jedoch wird sie weder vergewaltigt, geschlagen, ausgeraubt, nicht einmal blöd von der Seite angemacht, völlig abwegig naiv! Ganz im Gegenteil, sie geht verhältnismäßig locker ohne irgendwelche Vorurteile mit der neuen Situation um, aklimatisiert sich zügig. Verschiedene Kulturen treffen aufeinander. Die Handlung ist komplett vorhersehbar, jedoch nicht ausgespielt, zahlreiche Szenen wirken total abgehackt, als hätte man den Film um mindestens die Hälfte gekürzt. Trotz weniger zwischenmenschlicher Auseinandersetzungen fehlt jegliche Tiefe. Die Story ist zu flüssig und es fehlt etwas, es fehlt, es fehlt, es paßt nicht. Zusammenfassend lohnt der Film nicht, er ist wirklich nur Durchschnitt, da hat man von Thomas Carter, Paramount und MTV viel mehr erwartet, der Trailer dazu war um einiges besser!

Cinema Sneak Preview: 23.02.’01

 

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