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The Importance Of Being Earnest

Archivist • Samstag, 24. August 2002 000 Uhr • Category: Backup,Filme

The Importance Of Being Earnest Nächtens in London wird Algernon Moncrieff (Rupert Everett) verfolgt, so der Aufschlag. In den 1890iger meinten Algeron und Jack Worthing (Colin Firth), zwei Herren der Oberklasse, einen imaginären Bruder zu erfinden. Algerons’ ist Bunbury, welchen er regelmäßig besucht, um Abwechslung von der Stadt auf dem Land zu suchen, Abenteuer. Bei Jack ist es andersherum, dessen Bruder Ernest wohnt in der Stadt, wodurch er sich hin und wieder das Vergnügen des Londoner Nachtlebens gibt. Das ist im Grunde schon alles. Als ‘Ernest’ verliebt sich Jack in Gwendolen Fairfax (Frances O’Connor), wovon deren Mutter, Algerons’ Tante Lady Bracknell (Judi Dench), bis zum Finale nicht besonders angetan ist. Gwendolen hat grossen Gefallen an dem Namen ‘Ernest’ gefunden, einen Jack oder John könnte sie sich eigentlich nicht als ihren Mann vorstellen. Die beiden verloben sich, jedoch kann Jack alias Ernest bei dem Auswahlverfahren der Mutter zwar punkten, macht sich die Chancen aber zum Ende kaputt, als er zugibt ein Findelkind zu sein. An der Victoria Station wurde er damals von Miss Prism (Anna Massey) in einer schwarzen Tasche vergessen, wonach er in der Obhut eines reichen Angehörigen der edlen Gesellschaft aufwuchs und nach dessen Tode als Vormund das Erbe dessen Tochter verwaltet.

So kompliziert die Geschichte schon ist hat Algeron nun die Idee in diese Konstellation seines Freundes einzuheiraten, indem er sich der 18jährigen Cecily Cardew (Reese Witherspoon) annimmt. Ihr stellt er sich der eben als Ernest, Jacks’ Bruder vor. Und auch Cecily ist gerade durch den Namen ganz verzaubert und nimmt das Heiratsangebot sofort an, bzw. ist in ihrer unendlichen mittelalterlichen Phantasie sowieso schon längst mit Ernest verbunden.

Nach der Einführung treffen alle Beteiligten aufeinander und der Identitätenschwindel fliegt auf. Am Ende erhält jeder, was er will und gut ist.

Das 1895 erschienene Stück "The Importance of Being Earnest" von dem in Irland geborenen Oscar Wilde (1854-1900) ist sein letztes und gilt ebenso als sein erfolgreichstes. Literarisch ist es eine moderne romantische Komödie, die Drehbuchautor und Regisseur Oliver Parker wie davor schon "An Ideal Husband" in Szene setzte. Um die $ 15 Millionen betrug das Budget des Miramaxmovies, der Dreh startete April 2001 in den Londoner Ealing Studios, in Deutschland wird der Film durch Concorde Filmverleih vertrieben.

— 1952 wurde das Theaterstück auch schon mal verfilmt, dies ist wieder ein Remake, ein Theaterstück im Kino, extrem langwierig und wenig geistreich, dazu sehr dialoglastig. Die ursprüngliche Vorlage von 1894 gilt als Satire, sie ist ein Klassiker, diese Verfilmung jedoch ist nicht besonders gelungen. Die Geschichte ist ziemlich kantig, es fehlt an visueller Originalität . Klar sind es schöne Bilder und über den ein oder anderen Witz kann man auch schmunzeln, trotzdem, insgesamt betrachtet, irgend wie passt das Alles nicht zusammen. Angucken, wenn Du die Kinokarte geschenkt bekommst , o.k., oder wenn er in zwei Jahren im TV läuft, sonst, nein, nicht schlecht aber keinesfalls empfehlenswert.

Cinema Sneak Preview: 23.08.’02
Offizieller Kinostart D: 12.09.’02

 

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