Sodele, yut, also, die Sache ist die, dass die aktuelle Domain nicht nur alt, sondern auch zu – umschreiben wir’s ‘mal – persönlich ist. Der Vorteil von hippiesspot.net liegt sicherlich darin, dass die Domain schon ordentlich verlinkt ist, was vor allem von Gästebuch- & Suchmaschineneinträgen made in Uralt herrührt. Nachteil meiner Ansicht nach erscheint mir, dass sie den Namen des Autors im Domainnamen trägt und daher direkt von dem Domainnamen auf den Verfasser geschlossen werden kann, das liegt eben halt so nahe. Gerade wenn man die Google-Einträge herunterbricht, oh, kenne ich, gucken.
Nur ich will garned so in die Öffentlichkeit. Klingt albern, ist aber so. Diese Webseite ist eine Art Ventil oder auch mein Sandsack, Punkt. Ich möchte darauf in RL nicht angesprochen werden und auf keinen Fall in echt damit etwas zu tun haben. Denn mein Leben und meine virtuellen Worte sind zwei Welten, welche ich nicht vereint sehen möchte, Basta.
Im Übrigen nervt’s einfach tierisch, wenn Bekannte in Deinem Weblog landen, sich vielleicht darüber amüsieren oder viel schlimmer, darüber reden wollen, was da geschrieben steht. Neh, kein Bock, ist nicht. Deshalb ist das Weblog vor fünf Jahren offline gegangen, weil zu populär.
Oh Mann, dr#cks Klassikradio, ich hasse es, dieses verdammte Dummgelabere.
Von daher werde ich die Tage wieder einmal umswitchen, mir vorher eine jungfräuliche Domain registrieren und hippiesspot.net aus dem Verkehr ziehen, zumindest in Sachen Webpräsenz. Es wird ‘ne DE Top Level Domain werden, weil hier ja och auf Deutsch geschrieben wird, yep, das ist gut. Ick freu mir. Dienstag.
Update 12.10.2010 00:39 Uhr
Keine fünf Minuten dauerte der Umzug von www.dreipfennig.de auf gmu.li. Wie es dazu kam, tja. Ansich war ich mit “dreiPfennig.de” happy, fand’isch super. Aber leider gibt es dort draußen vor den Computerschirmen soviel feiges Gesoxe, dem’s langweilig is’ und das einem irgendwie an die Wäsche möchte.
Die für die deutschen Domains zuständige Behörde tut zudem genau das Gegenteil von dem, was’e machen sollte. Statt dass’e die Privatsphäre und persönlichen Daten der Domaininhaber schützt, verbreitet’se diese weltweit, öffentlich. Außerdem gehen’se einem manchmal gehörig auf den Senkel, wie auch die unangenehmen Zeitgenossen, welche mir wegen meinem harmlosen Geschreibsel am liebsten von hinten ‘n Messer in den Rücken rammen wollen. Schöne Internetwelt.
Gleich wie, eine weitere Überlegung war, direkt eine neue .com-Domain zu registrieren, aber da ich keine Lust (mehr) habe mehr und mehr Domains anzusammeln, war das hier der vernünftigere Zug, och wenn sich ronnyroger.com oder dreipfennig.com sicherlich hätte leichter merken lassen. Is’ jetzt so wie’s ist, basta.

