Das waren meine Gedanke vergangene Nacht. Aus unerklärlichen Gründen erhielt ich nämlich nur noch “Alice Suche – Fehler: 500 Unbekannter Server” als Meldung, wenn ich auf diese Webseite wollte. Zwar vermochte ich via FTP auf die Daten zuzugreifen, aber es half nichts. Dreimal habe ich ein Backup hochgeladen, dann die alte Datenbank.sql importiert, nada, keine Veränderung! Weder Google brachte Hilfe, das deutsche WordPress-Forum sowieso nicht.
Kein Plan wann, es dürfte gegen 22h30 gewesen sein, als ich in den Einstellungen unter Permalinks dem “/%post_id%” ein .htm drangehängt hatte, was laut WordPress kein Problem sein sollte, von wegen.
Hin und her, vergeblich versuchte ich das Probelm zu orten und zu beheben. Gegen Mitternacht begab ich mich dann zu Bett, meine Freundin war gegen 23h eingetrudelt und auch wenn ich mit den Gedanken bei dieser f#ck Seite war, schöner ist rankuscheln als vor dem Bildschirm hocken allemal.
Vor dem Runterfahren, nach dem Zähne putzen, noch etwas herumgespielt, vielleicht liegt’s am Cache kam mir in den Sinn, ‘mal gucken ob sich das Problem bis zum Morgen behoben hat. Hat es, mit dem alten Backup ‘drauf. Nicht schön, aber immerhin, es funktionierte wieder.
Wieder einmal musste ich erkennen, dass WordPress einerseits zwar ein gutes Content-Management-System ist, mit beschränkten Möglichkeiten, inklusive ‘ner Menge Bugs, Macken und Unvollkommenheit. Dafür ist’s kostenlos. Pay peanuts, get monkeys.
Wordpress, eine Software, an der inzwischen tausende weniger als mehr fähige (Hobby-) Programmierer und Möchtegern-Bill-Gates’ herumfrickeln. Was halt echt nervt, sobald man die auf WordPress basierende Konfiguration der Webseite seinen eigenen Wünschen und Anforderungen anpassen möchte, ist man genötigt für jede popplige Einstellung Google.de zu konsultieren, weil der Codex von WordPress meist einfach umständlich, schwer verständlich und unzureichend formuliert ist. Wer die Schinken “HowTo PHP”, “HowTo CSS”, “HTML für Dummies”, “Apache & Genossen”, sowie das “SEO 1×1″ nicht gefressen hat, bleibt aufgeschmissen. Bei kleinen Ungereimtheiten und Einstellungsgeschichtchen, wo man vielleicht, kein Wunder bei der Struktur, den entsprechenden Punkt im Backend übersehen haben mag, da kann eventuell das Forum schon helfen. Die Sache mit dem WordPress-Forum ist die, dass WordPress eben Mittel zum Zweck in einer Ego-Welt ist. Die Leute wollen sich mitteilen und nicht nur das, die Masse sieht die Anderen als Konkurrenten, welche ihnen selbst den Rang ablaufen könnten, wenn sie denn überhaupt einen haben. Sprich, denen ist garnicht daran gelegen ihr Insider-Wissen weiterzugeben, zumindest im Forum. Ausnahmen gibt es natürlich, nur treiben die sich zumeist nicht in ‘nem Forum herum.
Warum ist es erst nötig, dass für jeden Pfurz ein Plugin implementiert werden muss, selbst für die einfachsten Ansprüche wie das Entfernen von “/category”? Wer sind also die Macher von WordPress, warum machen’se’s umständlicher als nötig? Ach egal, Kritik wird daran nichts ändern.
Zum Punkt kommend, WordPress ist ohne Frage eine super Sache – welche mich regelmäßig zur Weißglut bringt.
Das verlorene Posting (2009-03-07 18:09:19) …
Sodele, das hatte ich gerade schon einmal getippt gehabt, aber nachdem och Javascript für die neue Domain zugelassen werden musste, wie vorhin ebenfalls Cookies, hat’s mir hier bei dem automatischen Reload den Text rausgelöscht, ohne dass’es vorher gespeichert war.
Ich bin begeistert. Keine halbe Minute hat die Umstellung von hippiesspot.net auf dreipfennig.de gebraucht, Dank an Frank Helmschrott und ein bisschen Vorarbeit.
Die Domain registrierten wir vergangene Nacht, unser Webhoster hat sie nach ‘ner kurzen Email gleich heute konnektiert bzw. uns ins Confixx gelegt. Eigentlich wollte ich meinedreipfennig.de, doch als ich heute Früh diese URL in der Titelzeile betrachtete, erschien sie mir einfach zu lang. Aus diesem Grund registrierte ich wenig später auch noch die dreiPfennig.de und trug folglich die automatische Löschung der damit unnützen meinedreiPfennig.de für nächstes Jahr ein. Naja, die eine Domain mehr oder weniger macht mich ned arm. Vielleicht nimmt sich ‘n Domaingrabber dieser dann an.
Hier fangen wir also ganz neu an und überlassen es sozusagen dem Zufall. Einzig eine Weiterleitung von der alten auf die neue Domain ist eingerichtet. Es erfolgt unsererseits kein Eintrag in irgendwelche Suchmaschinen, Web- & Blogverzeichnisse. Social-Bookmarks-Dinger kommen mir ebensowenig auf diese Webseite wie Twitter, Dottlar, Pillepalle und all die anderen hypermodernen lustig-bunten Link-Icons. So schaut’s aus. Yeah!

