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Harry Brown

Ronny Roger • Montag, 30. November 2009 042 Uhr

Harry Brown Harter Tobak.

Harry ist alt. Was er im Leben an seiner Seite hatte, schwebt ihm gerade davon. Alleine und einsam bleibt er zurück, in der erbarmungslosen Tristesse. Nichts bleibt ihm, nur Traurigkeit.
Nachdem sein letzter sozialer Kontakt von einer Truppe zielloser wie in der alltäglichen Brutalität verlorenen Jugendlichen zusammengeschlagen und abgestochen wurde und er sich eines Abends mit einem Exemplar dieses vom Gift der Drogen gezeichneten humanioden Abschaums konfrontiert sieht, wobei er dem Typen, welcher es wahrscheinlich nur auf sein Geld abgesehen hatte, im Affekt dessen eigenes Messer in die Brust jagte, nimmt Harry die Rachefährte auf.

Dieser Streifen ist knüppelhart und ordentlich brutal. Er zeigt die erschreckende Realität. Nein, das hat sich kein Drehbuchautor so einfach ‘mal ausgedacht, solch törichte Gewalt passiert wirklich, nicht bei mir vor der Haustüre, aber gar nicht so weit weg, in unserem kleinen Kosmos. Popcornkino, mitnichten.

- It’s not Northern Ireland, Harry.

No. It’s not. Those people were fighting for something, for a cause. To them out there, this is just entertainment.

Sehenswert? – Bedingt, denn schön ist das nicht, was man sieht.

 
 

#post640563

Archivist • Sonntag, 29. November 2009 1936 Uhr

Ist das hier nun eine echte Mandarine oder doch nur wieder so’n Früchtchen aka Clementine oder Satsuma, was einfach mit auf den Citrusexpress aufsprang?

 
 

#post640557

Archivist • Sonntag, 29. November 2009 1845 Uhr

Also, mmmh, so langsam verstärkt sich der Eindruck, dass’e doch recht stulle ist …

… ob’se zumindest als gelegentliche Bettgeschichte taugt …

… aber selbst dahingehend ist ‘ne minimale Kommunikationsschnittmenge nötig. Tja.

 
 

#post640543

Archivist • Sonntag, 29. November 2009 1704 Uhr

Türkische Pizza, uh wähhh, pfui. – Amerikanische Barbecue Chicken, löööcker.

 
 

#post640524

Archivist • Sonntag, 29. November 2009 1404 Uhr

Nö. – Nö. Nö. Nö.

Edit: …

Sch#iß Hauswartin! – Man kann auch leise putzen!

Naja, wenigstens macht’se ‘mal überhaupt was für ihre 6000,- Euro im Jahr.

 
 

Ink

Ronny Roger • Sonntag, 29. November 2009 400 Uhr

Ink Überraschend.

Dieser Film ist unglaublich. Trotz eines absolut lächerlichen Budgets von lediglich “US$250,000″ liefert’er tadellose Bilder, anders, packend, untermalt mit einem berührenden Sound. Action, ergreifendes Gefühl, es ist die Geschichte von Emma. Emma verlor sowohl ihre Mutter als auch den Vater. Die Kräfte des Lichts wachen an ihrer Seite – trotzdem geschieht es, dass sie aus dieser Welt entführt wird. Nur ihrem von Dunkelheit umlagerten Vater ist es möglich sie zu befreien und zurückzuholen.

Klar hat dieser Streifen seine Löcher und so wahnsinnig spannend ist die Geschichte nun auch nicht. Dennoch empfand ich den Film als gute Unterhaltung und vor allem, die Bilder, die Kamera, der Schnitt, der Film ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. Fantastisch übrigens, einen Großteil seiner Popularität verdankt der Film nicht dem Internet ansich, sondern konkret den Raubkopierern. Die global player, Filmstudios, Kinoverleiher, keiner derer wollte “Ink” auf die Leinwand werfen. Schade, denn ein “Ink” ist wahrlich tausendmal interessanter als so’n anödender R#tz wie etwa “Inglourious Basterds”.

Sehenswert? – Eh kloar.

 
 ad lunam retroque 
© Ronny Roger  Dich krieg'n'wa auch noch!