Ronny Roger • Dienstag, 28. Juli 2009 1347 Uhr
… das verlängerte Wochenende liegt hinter mir, ich schaue aus dem Fenster und sehe die Sonne scheinen. Was die Tage so passierte, das kommt jetzt.
Heute
5h40 klingelte der Wecker, nicht so früh wie jede Woche, aber das Prozedere ist stets dasselbe. Ich stehe auf, schlüpfe in Hose und Socken, ziehe mir ein T-Shirt über, wandere ins Bad, rasiere mich, putze die Zähne und sofern ich mich am Abend vorher duschte, bleibt’s bei ‘ner Katzenwäsche.
Danach stehe ich die nächste halbe-dreiviertel Stunde in der Küche und schnipple Obst in die IKEA-Tupper. Vier Stück waren es heute, Apfel, Birne, Banane und Melone landeten darin. Die Melone erledigte ich gleich komplett, der Rest kam in ‘ne Schüssel. Die Bananen und das Frühstücksobst vom Vortag hüpften zusammen mit Hohem C in ‘ne Plastikschüssel, in welcher wenig später der Mixer herumsurrte.
Zu jedem Tupper gibt’s ein Stück Zewa und ab damit in eine Obsttüte, erledigt. Danach werfe ich das Ei, wenn ich auch eins will, zwei Eier, in den Eierkocher. Da Freundin am Tag zuvor Brötchen und Brot backte, musste niemand zum Bäcker radeln und bis auf die Laugenbrötchen ist momentan auch nichts an Brötchen mehr im Frost.
Nach dem Frühstück komme ich mit runter zum Auto, Küsschen, Tschüss. Sie hat zweieinhalb Stunden Fahrtzeit zur Arbeit vor sich. Und Freitag oder Samstag Nacht ist sie wieder hier. So ist das. weiter …
Ronny Roger • Dienstag, 28. Juli 2009 1054 Uhr
Sach’ma’, es ist morgens, aber duster wie spät abends, Waschküche.
Ronny Roger • Samstag, 25. Juli 2009 1253 Uhr
Es grollt, donnert und schüttet, herrlich. Ich liebe Gewitter.
Ronny Roger • Freitag, 24. Juli 2009 032 Uhr
Selten, aber immer wieder: Dieser Streifen ist wirklich totaler Schrott! Von der einfallslosen Geschichte über die wackelige Kameraführung, den lächerlichen weder witzigen noch überzeugenden Akteuren bis hin zu den schockierend billigen und peinlichen, aber völlig neben der Spur, visualisierten Bilder. Hier wurde, keine Frage, schlicht Geld verbrannt.
Also, da is’n Typ. Der is’ Schriftsteller. Dem seine 0815-Tussi verschwindet. Es stellt sich daraufhin heraus, dass’er seine Verlobte doch ned so wirklich gut kannte. Seine Tussi war wohl irgendwie so’n Zwischending von Agentin, Diebin sowie Killerin, ‘ne Mrs. Smith für ganz Arme. Deshalb findet er später hinter einer Schrankrückwand im Keller ‘ne Kammer voll mit Hightech, Waffen, bunten und blinkenden Monitoren – OMG ist das zum Schreien schlecht – und das, wo sie doch Waffen und enge Räume verabscheute, genau.
Wie dem auch sei, es taucht im weiteren Verlauf (erneut) so’n Schwuchtel auf, welcher es auf irgendwelche Diamanten abgesehen hat, die die 0815-Tussi geklaut hatte. Außerdem betritt ‘ne plumpe Undercover-FBI-Agentin die Bildfläche und bandelt, nachdem die blonde 0815-Tussi schon ein Jahr lang verschwunden blieb, mit dem Typen an, weil sie es auf irgend’ne Liste abgesehen hat. – Das hört sich nun alles ein wenig kompliziert an, ist es aber nicht.
Was’n Schund. Klar knallt denen die schwarze Limousine in die Seite, nachdem sie sich wie bescheuert freuen, dass’e ihre Verfolger abhängten. Und was soll diese Sch#iße mit dem Reißwolf, ob da der beknackte Regisseur seinen brutalen Spleen auf Zelluloid bahnen wollte?! Der Abschuß ist sicherlich der Absturz des Spielzeugfliegers. Aber die Handvoll Komparsen mit all denselben hässlichen grünen Hüten, die ‘n St. Patricks-Umzug darstellen sollen, sind auch eine Erwähnung wert. Schande, ich könnte ewig weitere Details weiteraufzählen, so schlecht, sooo schlecht!
Ronny Roger • Donnerstag, 23. Juli 2009 1451 Uhr
Geschafft und patschnass. Und das obwohl ich das herannahende Gewitter überholte. Schweiß. Ich war beim Naturkundemuseum in der Invalidenstraße vorbeigepest. K. war noch nicht da. Kurz durchgerufen, woraufhin ich vor dem Haupteingang zum Hauptbahnhof wartete und sie verpasste. Am Sandsation-Gelände traf ich sie und J., welcher den von mir mitgebrachten Rucksack mit der Nikon D60 auf den Rücken bekam.
Erfreut war er darüber nicht. Dafür wolle er aber im Gegenzug was, einen kleinen Hund. – Ach herrje. Die Vermieterin sagt bislang nein, was ich unterstütze. Schon den einen Hund finde ich zuviel. Argument für den zweiten Hund ist das, damit sich der erste Hund nicht so einsam fühlt, falls ‘mal niemand zu Hause ist. K. ist schwanger. Außerdem wünscht sich Kind was Knuddeliges. Ich finde, das geht garnicht. ‘Ne Hundehütte wollen’se bauen, damit die Hunde ganzjährig draußen sind.
Ich war ‘mal ein Hundefreund. Egal ob früher auf’m Bauern- und Reiterhof, Julius in Düsseldorf oder Jim im Büro, ich nahm sie unter meine Fittiche. Das änderte sich in Berlin. Inzwischen kann ich die Köter nimma ab, selbst wenn sie ausnahmsweise nicht betteln und stinken, und die können nicht ‘mal was dafür. Es liegt an den Hundehaltern bzw. in erster Linie an all der Scheiße. Sche#ß auf WauWau. Die meisten Hunde kennen einfach keine Erziehung. Die sch#ißen, pissen und laufen überall herum und fressen alles, egal ob es auf den Boden fällt oder auf dem Tresen liegt. Solche Viecher ohne Manieren können mir gefälligst gestohlen bleiben. weiter …
Ronny Roger • Donnerstag, 23. Juli 2009 059 Uhr
©
Ronny Roger
₰
Dich krieg'n'wa auch noch!