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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

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Himmelblau

Ronny Roger • Sonntag, 31. Mai 2009 414 Uhr

Es wird schon wieder hell. Die hält’s ja heute ganz schon lange aus.

 
 

Wi daun wat för DBR

Ronny Roger • Sonntag, 31. Mai 2009 325 Uhr

Es war Sonntag, Sonntag vor einer Woche, Sonntag, der 24.05.2009. Der Tag davor Samstag. Samstags war ich damit beschäftigt u.a. den frischen Rhabarber aus dem Garten zu waschen, außerdem die Radieschen und Salate. Sogar die ersten Erdbeeren konnte man pflücken. weiter …

 
 

Kontoauszug

Ronny Roger • Samstag, 30. Mai 2009 2235 Uhr

Alle paar Monate erhalte ich Post von der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG aus 80311 München. Im Fenster des Briefumschlages finden sich dann über dem Empfänger solch kryptische Absender-Angaben wie 917/A460/0000656/28//80634-05.09/0,55EUR.
Die Sache mit diesem Bankkonto ist Folgende: Ich benutze das Konto in der Regel nicht (mehr) für den Zahlungsverkehr. Dafür besitze ich noch das ein und andere (Online-) Konto mehr. Der einzige Grund, warum ich das Bankkonto bei meiner Münchener Filiale bislang behielt, ist die Kontonummer. Die ist nämlich echt total schick.
Leider vergesse ich andauernd einmal monatlich den Zwangs-Kontoauszug abzurufen. Das funzt natürlich ebenfalls über’s HVB Direct B@nking, man ist also nicht gezwungen eine der wenigen Filialen aufsuchen, nur dran denken muss man trotzdem noch selbst.

Die HypoVereinsbank ist halt doof. Abbestellen ist nämlich nicht. So sind das fast jeden Monat 1,55 Euro und das läppert sich. Für die Katz’, aus’m Fenster geworfen, verbrannt.

 
 

Karneval der Kulturen

Ronny Roger • Samstag, 30. Mai 2009 2154 Uhr

Ganz schön verregnet. Schadenfreude? Nein, überhaupt nicht.

Mittags schlenderten wir eine Runde zwischen den Firlefanz-, Fress-, und Saufbuden lang. Die Händler/innen bzw. deren billige Aushilfskräfte, welche dort auf der Blücher- und Zossener Straße sowie rund um’s Waterlooufer bis vor zum Halleschen Tor hinter den Ständen saßen und standen, sahen nicht besonders glücklich aus.
Es war recht angenehm, nicht so brechend voll wie das vergangene Jahr um dieselbe Zeit. Die durchweg dickbäuchigen Polizisten und griesgrämig dreinblickenden Politessenzistinnen schlugen die Zeit tot, indem sie mit den Securities palaverten oder gemächlich herumpatrouillierten.

Wir erwarben einen schwarzen Drachen auf ‘nem schwarz angesprühtem Holzstückchen. 27 Euro wollte der Händler für das Kunsthandwerk, mit 25 war er dann auch zufrieden.
Außerdem kaufte sich Freundin ein rotes Kleidchen, welches bereits in der schwarzen Ausführung in ihrem Kleiderschrank hängt. Morgen will sie Kochbananen probieren.

Auf’m Rückweg statteten wir der LPG, die Apotheke der Biomärkte, einen kurzen Besuch ab. Die sind mir suspekt, die Leute dort. Auch wenn bei uns ebenfalls überwiegend nur noch Bio auf dem Tisch landet, den Biowahn find’ ich doof, die Ökos sowieso.

Es ist eine harte Entscheidung. Soll ich Freundin nachher U-Bahn fahren lassen, U6, U8, oder chauffiere ich sie vor den Club in die Köpenicker Straße 76 zur Fetish Guerilla Revolution 2009? Die Party findet anlässlich der German Fetish Fair statt. 20 Euro kostet’s Eintritt. Dafür soll einiges geboten werden, Show und so.
Wenn ich sie nämlich fahre, ist’s 100 Pro vorbei mit meinem Parkplatz. Weil ab morgen Früh gilt hier überall – nur nicht direkt vor unserer Haustür – das Halteverbot wegen diesem bescheuerten Umzug. Tausende Autofahrer werden sich dann um meinen Parkplatz kloppen. Und wenn ich wieder komme, darf ich das Auto in ‘nem anderen Stadtteil abstellen und ewig weit heimlaufen, super.

Update 30.05.2009 23:57

Vielen, vielen lieben Dank an Fortuna! Als ich soeben von meiner Tour zurückkam, war mein alter Parkplatz noch frei. Jedoch gerade als ich eingeparkt hatte, kam ein anderer Parkplatzsuchender daher und musste folglich wieder rückwärts aus der Sackgasse rausfahren, weil’s eben keinen gab.

Ob ich nach der Abholung dasselbe Glück habe?

Update 31.05.2009 14:09

Nein, hatte ich nicht. 4h16 klingelte mein Handy, woraufhin ich über die Baerwald-/, Prinzen- und Adalbert- die Köpenickerstraße ansteuerte. Wegen ‘ner Langzeitbaustelle war das Rechtsabbiegen von der Brückenstraße weiterhin nicht möglich, deshalb der Schwenk.
Vorne an der Ecke standen die beiden am Imbiss. Nachdem ich sie angeklingelt hatte, verabschiedete sie sich von B., welcher danach die Stufen zur U-Bahn Heinrich-Heine-Straße hinunter nahm.

Mein Parkplatz war weg. Wir fuhren dann hier und da lang und nachdem ich schon total gefrustet Richtung Monumentensraße peste, entschieden wir uns, das Fahrzeug doch ganz knapp neben einen BMW, welcher die vergangene Woche nicht bewegt worden war, an eine Einfahrt abzustellen. Vorne legten wir meine Nummer rein.
Als wir uns gerade von dannen machten, parkte ein Mercedes Kombi an der Yorckstraße aus. Halteverbot Monatg bis Freitag 6 – 18 Uhr, also parkten wir nochmal um.

 
 

Kalender

Ronny Roger • Freitag, 29. Mai 2009 1700 Uhr

Heute um 9 meldete sich mein Handy. “A. Geburtstag” oder so ähnlich stand dort als Erinnerung im Display. Ich hasse das ja eh wie die Pest, (Geburtstags-) Gratulationen, Telefonate, Blabla. Nachdem mir dies jetzt bereits den ganzen Tag hinterhergeht, rief ich vor ein paar Minuten an.

Dann sacht sie: “Neh, neh, neh, falscher Tag”. Und es dämmert mir. Die Geburtstagserinnerung gibt nicht nur erst am eingespeicherten Datum Laut, sondern bereits einmalig am Tag davor. – Sprich, dann werde ich sie wohl oder übel morgen nochmals anrufen müssen. Oh, wie peinlich.

 
 

Deutsche Bank

Ronny Roger • Freitag, 29. Mai 2009 1544 Uhr

Bargeld ist nie verkehrt. Deshalb schaute ich beim Bankomat vorbei. Drei davon gibt’s. Der ganz links war ‘mal wieder defekt, ein Securlog-Mitarbeiter fingerte an dem herum, während ihm ein anderer Pistolero den Rücken freihielt. Ich landete an dem Gerät rechts, bei welchem auch Einzahlungen möglich sind. Wahrscheinlich wird’er vornehmlich von halbblinden Rentnern genutzt, denn alles ist überdimensioniert, u.a. der Bildschirm, welcher gleichzeitig als Touchscreen fungiert. Und boahr, war der langsam. Wenn der Automat schneller wäre, wär’s ‘ne Sache von keiner Minute gewesen. Erst muss’de drauf warten, bis der den Schlitz freigibt, dann braucht’er ‘ne Minute um die Karte zu lesen und wenn’de dann endlich den Betrag wählen durftest, stehs’de nochmal ‘ne Minute herum, bis’er die EC-Karte wieder ausspuckt und die Scheinchen rausrückt. 200. weiter …

 
© Ronny Roger  Dich krieg'n'wa auch noch!