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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

 
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Die schönste Verbindung

Ronny Roger • Montag, 27. April 2009 840 Uhr

——– Original-Nachricht ——–
Betreff: Re: Werbung unerwünscht – für den Naturs [%DE02******%] <<#1100336-4618*5*#>>
Datum: Mon, 27 Apr 2009 08:24:45 +0200
Von: [...]
An: Alice Kundenbetreuung <info@alice-dsl.de>
Referenzen: <20090426181352.[...]@mailgate02.hansenet.com>

Sehr geehrte Frau Szentivanyi,

erstens: Guten Morgen.

Zweitens: Wenn Sie mich schon mit “Herr” anschreiben, dann haben Sie diesem gefälligst meinen Nachnamen beizufügen (und eben nicht den Vornamen).

Und drittens rate ich Ihnen Ihre – nach Ihrer Aussage folgernd – fehlerhafte Datenbank zu überprüfen. Denn die entsprechende Infopost “WIR MACHEN UNS STARK FÜR SIE”, welche ich soeben wieder aus dem Papierkorb suchte, kam tatsächlich von Ihnen. Sollten Sie oder Ihre Datenbank weiterhin den Wahrheitsgehalt meiner Aussage anzweifeln, dann sende ich Ihnen sehr gerne Ihre an mich adressierte Werbung zu(rück), sofern Sie mir Ansprechpartner/in und Adresse nennen.

Zum Abschluss: Kundenservice geht anders. Sie können nicht einem Kunden, welcher sich mit einer Aussage oder Behauptung, wobei die Richtigkeit eben derer zuerst ‘mal garkeine Rolle spielt, an Sie wendet, nicht in/direkt (verblümt) entgegnen, dass dieser im Unrecht sei, bzw. lügen würde. Das ist nämlich einfach nur schlicht dumm. Dumm, dumm, dumm.

In diesem Fall bestätigt sich damit wieder einmal – wie nicht anders erwartet – die maßlose Inkompetenz des Alice Hansenet Kundenservices.

Übrigens wird INFOPOST nicht via E-Mail versendet, sondern als “Ein Service der Deutschen Post” offline.

Mit freundlichen Grüßen
[...]

 

Alice Kundenbetreuung schrieb:
>
>
> Sehr geehrter Herr [...],
>
>
>
>
> wir beziehen uns auf Ihre E-Mail.
>
>
>
>
> Wir haben für Sie in unseren Unterlagen nachgesehen und festgestellt, dass Sie unsererseits keine Werbung bekommen. In unserer Datenbank ist diese option für Sie nicht eingetragen, daher schicken wir Ihnen keine Korrespondenz via E-Mail.
>
>
>
> Wir bitten um Ihr Verständnis und entschuldigen Sie uns bitte für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten. Wir versichern Ihnen, dass wir auch zukünftig alles daran setzen, Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Ihre Zufriedenheit hat für uns höchste Priorität.
>
>
>
> Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit erneut an uns wenden.
>
>
>
>
> Unser persönlicher Tipp für Sie: Die ausführlichen Hilfeseiten in der Alice Lounge (https://www.alice-dsl.de/kundencenter/Start_P.do) geben Ihnen Antwort auf viele Fragen rund um Ihr Produkt und Ihren Vertrag. Neben Adressänderungen und Einsicht der Rechnung können Sie auch viele Optionen zu Ihrem Produkt konfigurieren. Eine Übersicht unseres aktuellen Angebotes finden Sie auf www.alice.de (http://www.alice.de/).
>
>
>
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
>
>
> Ihr Alice Team
>
> i. A. Juliana Szentivanyi
>
> __________________________________
>
> HanseNet Telekommunikation GmbH
>
> Postfach 600940, 22209 Hamburg
>
>
>
> Geschäftssitz:
>
> Überseering 33 a, 22297 Hamburg
>
> Amtsgericht Hamburg HRB 60180
>
> Geschäftsführer: Paolo Ferrari
>
> Aufsichtsratsvorsitzender: Renato de Rimini
>
>
>
> Telefon: 01805 56 56 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil können abweichende Preise gelten)
>
> Telefax: 01805 88 00 88 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz)
>
> Kontakt: www.alice.de/kontakt (http://www.alice.de/kontakt)
>
> Internet: www.alice.de (http://www.alice.de/)
>
>
>
> Hinweis: HanseNet/Alice wird Ihre Daten nur zur Vertragsdurchführung, der Beratung zum Vertragsverhältnis und zu Alice Produkten sowie zur Kundenzufriedenheitsbefragung per E-Mail oder Post und – soweit Sie eingewilligt haben – auch per Telefon nutzen und verarbeiten. Sie können der Verwendung Ihrer Daten – soweit nicht zur Vertragsdurchführung erforderlich – jederzeit durch Mitteilung an HanseNet/Alice widersprechen.
>
>
>
>
>
>
> — Originalnachricht —
> Von: [...]
> Empfangen: 24.04.09 14.06 Uhr GMT
> An: HanseNet Telekommunikation GmbH <info@alice-dsl.de>
> Betreff: Werbung unerwünscht – für den Naturs
>
> Liebe Alice, sehr geehrte Damen und Herren,
>
> nun hatte ich bereits mehrmalig um Unterlassung gebeten. Erfolglos.
>
> Heute erhielt ich erneut Werbe-Infopost aus Ihrem Hause.
>
> Ich möchte das nicht.
>
> Bitte seien Sie so freundlich und helfen Sie unserer Natur, sparen Sie
> das Papier ein, lassen Sie die Bäume in Frieden und spenden das Porto
> dem WWF, Greenpeace, Krombacher, wo auch immer es besser aufgehoben ist.
>
> Ich bitte um kurzes Feedback, schriftlich oder via E-Mail. Vielen Dank.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> [...]
>


[...]

Update 28.04.2009 14:40 weiter …

 
 

Samstags-Sonne

Ronny Roger • Samstag, 25. April 2009 1629 Uhr

Vor etwa einem halben Jahr schauten wir aus unserem Fenster auf das gegenüberliegende Haus mit der hässlich-verdreckten dunkelgelb-braunen Fassade. Auf derselben Höhe glotzt oft eine Miezekatze aus’m Fenster. Irgendeine Frau wohnt dort, welche immer ganz schnell ihr Bambus-Rollo runterlässt, sobald sie bemerkt, dass halt ‘mal auch jemand anderes aus dem Fenster schaut.
In der Wohnung darunter hektisches Trauben, ein junger Mann und vielleicht seine deutsche Freundin. Letztes Wochenende, derselbe Ort: Der dämliche Hausmeister von drüben putzt die Fenster, die Wohnung mit dem schwarzweiss kariertem Linoleum steht seit einigen Wochen nämlich leer, die große türkische Flagge ist verschwunden, wir aben den Auszug nicht bemerkt.

Gleisdreieck. Mit der Decke aus dem Auto unter’m Arm spazieren wir rüber, betreten den zukünftigen Park durch das Loch in dem grünen Garten-Zaun, mühen uns die Böschung hoch, weil immer noch keine Stufen eingearbeitet wurden. Ein buntes Zelt rechter Hand, schaut aus wie’n kleines Zirkus-Zelt, vielleicht ein Kindergeburtstag, Ökos, Eltern mit ihren Gören. Auf der Baustelle.
Vorbei an den eingezäunten Bauwagen huschen wir erneut durch einen massiveren aufgedrückten Zaun, und rüber über die Yorckbrücken. Wir kennen uns hier aus. Ein Fleckchen in der Sonne ist schnell gefunden, daneben eine Grillstelle.
Schön war’s, nackig gemacht, gesonnt. Auf die Ameisen und Fliegen jedoch könnte ich gut verzichten, aber die Population der Viechereien hält sich noch im Rahmen des Erträglichen. Was jedoch ist wie es ist, man ist nicht mehr alleine. Denn auch andere Leute haben die Brachflächen des ehemaligen Bahngeländes für sich entdeckt. Hundebesitzer mit ihren Aa-Maschinen, Jugendliche, Alte, Neugierige, und als ich gerade oben auf lag, läuft ein Grufti-Pärchen direkt an uns vorbei, mit Privatsphäre ist es dort eben nicht mehr so weit her. Die suhcten eben auch ein Plätzchen für ihr Deckchen. Über’s A.T.U-Geländer, da ist der Zaun och offen, simma zurück.

 
 

Das ALDI-Prinzip

Ronny Roger • Samstag, 25. April 2009 220 Uhr

——– Original-Nachricht ——–
Betreff: Das Prinzip im Berliner ALDI Kreuzbergstraße 39 oder Das Versagen der Qualitätssicherung
Datum: Sat, 25 Apr 2009 02:14:58 +0200
Von: [...]
An: ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG <mail@aldinord.de>

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes ALDI-Team,

ich erzähle Ihnen nun von einem kleinen Erlebnis, welches mich Freitag Nachmittag, es war der 24. April 2009, zum Schmunzeln brachte.

Ich stand an der Kasse. Das tue ich hin & wieder. Bei ALDI.

Es ging vorwärts. Nicht so schnell wie bei den jungen Männern, welche unter dem weißen Kittel Schlips und Kragen tragen, aber die Schlange an der einzigen Kasse bzw. der Rückstau in die beiden Gänge nahm langsam ab.

Dann passiert es: Etwas kleinlaut wandte sich ein Kunde der Kassiererin zu und erlaubte sich anzumerken, dass die Kartoffeln angeschimmelt seien. Die Kassiererin jedoch würdigt ihn keines Blickes und zieht unbeeindruckt weiter seinen Einkauf über den Scanner. – Dass wäre nicht gut, wegen der Bakterien und so, versucht er es in einem neuen Anlauf. Vergeblich. Die Kassiererin tut so, als hätte der Kunde nie etwas gesagt, als wäre kein Wort gefallen. Der freundliche Kunde bezahlt, bleibt noch kurz stehen, irritiert, baff, weil er anscheinend schon irgendeine Reaktion erwartet hatte, aber einfach garnichts kam, die Kassiererin ihn schlichtweg wie Luft behandelte, und lief dann mit seinem Einkaufswagen raus zu seinem Auto.

Warum amüsierte mich diese Geschichte? Ganz einfach: Die Situation war komisch. Wie kommt’s?

Ich kenne diesen ALDI seitdem ich in Berlin wohne. Viele Jahre. Ich weiß:

Das Obst und Gemüse, welches schon morgens Früh herumgammelt, tut es garantiert abends noch genauso. Du findest ganz sicher, wenn Du das Netz Orangen umdrehst, verschimmelte Exemplare darunter. Garantiert. Auch wenn die Erdbeeren gut aussehen, sollte man nocheinmal sehr genau hinschauen, die Packung herumdrehen, denn es kommt bei ALDI niemals vor, dass die gesamte Ladung Früchte genießbar ist. Bei ALDI schimmeln selbst die Ananas weg. Das Gemüse von ALDI hält keine zwei Tage, gekühlt. Die ALDI-Obstregale sind Brutstätte für tausende von hässlichen Fliegchen. Und, sie sieht immer aus wie’n Tohuwabohu.

Ich tippe aus jahrelanger repräsentativer Erfahrung und trotzdem bin ich immer wieder bestürzt wie ALDI mit Lebensmittel, mit den Früchten der Natur, umgeht. Da wird das Zeugs irgendwie hingerotzt, geknallt, fertig. Verdorbene Ware wird generell erst entfernt, wenn sie schon von selbst davonläuft. Ganz im Ernst, ich meine nicht irgendwie so ein bisschen Schimmel, gelegentliche Beobachtungen, nein, keinesfalls. Immer und meist absolut unübersehbar. Da überwuchtert der Schimmel ganze Obstkisten, es finden sich blau-weiße runde Dinger, wo man nur aufgrund der Beschilderung errät, um was es sich dabei früher für eine Frucht handelte. Wahrlich widerlich, ALDI Standard.

Woran liegt’s? Ganz einfach: Es gibt bei ALDI definitiv keine Frischekontrolle.

Alternativ handelt es sich bei den ALDI-Mitarbeiter/innen allesamt um dilettantische Blindfische. Suchen Sie sich’s aus, Sie wissen’s besser.

Wo bitte liegt das verdammte Problem, etwa dreimal täglich am Obst- und Gemüse vorbeizulaufen, die unschöne Ware rauszunehmen und das Sortiment zurechtzurücken?! Eine Investition von einer Viertelstunde täglich, der Kunde würde es der Firma danken. Ich meine, mag sein, die ALDI-Mitarbeiter/innen leben daheim im und mit Schimmel, und fühlen sich pudelwohl – ich darf Sie jedoch darüber aufklären: Normal ist das nicht und der Otto Normalverbraucher schätzt das null, garnicht, der will keinen Schimmel. Nirgendwo. Außer vielleicht a bissl auf seinem Blauschimmel-Käse. Glauben Sie’s mir.

Nebenbei ist das Obst nicht einmal besonders günstig. Ob frisch oder kaputt, es kostet nämlich immer dasselbe.

Und weil Sie ja noch was lernen möchten, teile ich Ihnen auch gerne mit, was die Konkurrenz eine Hausnummer weiter besser macht, nicht nur auf’s Obst & Gemüse bezogen. Ich umschreibe es einleitend mittels eines Beispiels:

Dienstag kommt eine Palette frische Kirschen, 2-Kilogramm-Eimer. Diese werden mit 10 Euro ausgezeichnet. Mittwoch sind sie leider nicht mehr ganz so frisch, kosten nun 8 Euro. Mittags schrumpeln bereits einige, 6 Euro. Und weil die heute noch raus müssen, gehen die letzten Eimer abends für 4 Euro weg. Das ganze nennt man Aufmerksamkeit. Da wird also regelmäßig geschaut, dass die Auslagen ordentlich sind, dass die Ware zwar einfach, dennoch ansprechend präsentiert wird und vor allem: Organischer Müll fliegt sofort raus!

Generell ist es im Vergleich zu ALDI bei Lidl ein viel angenehmeres und einladenderes Einkaufen. Das fängt schon beim Licht an. ALDI versprüht so das Flair eines Schlachthofs, kalt, farblos. Dann erscheinen die Mitarbeiter/innen bei Lidl um Längen freundlicher als die ruppigen ALDIler, wenn man von denen überhaupt ‘mal einen außerhalb des Kassenbereichs oder des verspiegelten Büros antrifft. Die bei ALDI sind (bis auf eine Ausnahme) stets so unentspannt, gestreßt, schlicht unsympathisch.
Der nächste Punkt ist ebenfalls ein alter Hut, die Wartezeiten Policy. Den ALDI-Kassierer/innen ist es nämlich wirklich total schnuppe wie lange der Kunden wartet. Da stehen die Kunden in den Gängen schon fast bis zur Kühltheke, egal. Die kommen niemals von sich selbst auf die Idee nach einer/m Kollegin/en zu klingeln. Erst wenn endlich ein ungehaltener Kunde für all das genervte Klientel vorspricht und eine weitere Kasse verlangt, wird gnädigerweise reagiert. Bei Lidl dagegen funktioniert dies automatisch, keine fünf Kunden und *zack* neue Kasse, selbstverständlich. Mitdenken erlaubt.

Wie dem auch sei, Entschuldigung, ich bin etwas abgeschweift. Kommen wir zurück zu dem Freitag Nachmittag und dem Typ, welcher die Kassiererin darauf aufmerksam machte, dass die Kartoffeln hinüber sind.
Die Situation war einfach deshalb absurd komisch, weil so völlig unnütze, überflüssig, ein hilfloses Unterfangen. Den gutgemeinten Hinweis hätte sich der Herr auch einfach sparen können, weil’er eben ohnehin auf taube Ohren stößt. Gewissermaßen tat mir der freundliche Kunde leid. Ganz schön gemein. Ein böser Kunde hätte sich vielleicht eine Gurke geschnappt und damit der unverschämt ignoranten sowie respektlosen Kassiererin ordentlich rechts und links eine übergezogen, zu Recht! Nicht passiert. Schade.

Sie werden sich jetzt sicherlich denken, aha, und warum schreibt der uns? Soll’er doch woanders einkaufen. – Ja, mach’ ich ja schon, meistens. Freitag Nachmittag verirrte ich mich in meinen ehemaligen Stamm-ALDI, sh#t happens, kommt nicht so bald wieder vor, versprochen.

Mit freundlichen Grüßen
[...]

Update 25.04.2009 02:38 weiter …

 
 

Der Fall Mitfahrgelegenheit.de

Ronny Roger • Freitag, 24. April 2009 1157 Uhr

Gegen 11 Uhr jagte ich unten zitiertes Fax durch. Damit sehe ich diese Geschichte zwar nicht als erledigt an, mir liegt übrigens ein rechtskräftiger Vollstreckungsbescheid vor, aber ich habe mich nun lange genug damit befasst, zuviel der Zeit verschwendet.
Bei dem Gehsteigpanzer wird eh kaum was zu holen sein, Harz-IV-Pack, von daher. Und damit hat diese Geschichte zumindest wieder einmal mein Misstrauen gestärkt. Das ist sicher nie verkehrt.

Die Vorgeschichte gibbed hier, Fortsetzungen findet man u.a. hier und zuletzt da.

            via FAX an 030 9014-3310

Staatsanwaltschaft Berlin
Turmstr. 91
10559 Berlin

24. April 2009

5 Ju Js 4**/09 Dez.: 6** – zu den Akten
 

Sehr geehrte Frau Staatsanwältin M****,

mir ist am gestrigen Donnerstag Ihr Schreiben vom 25.03.2009 mit Poststempel der PIN AG vom 22.04.2009 zugegangen. Ich bin deswegen sehr enttäuscht und auch ein bisschen traurig.

Wie Sie wissen, nutzte Frau Eichhorn meine weihnachtliche und mitmenschliche Gutmütigkeit aus.

Das war äußerst niederträchtig und total gemein von ihr. Und dies werde ich niemals vergessen.

Frau Eichhorn und ihr feiner Freund sind böse Menschen. Ich weiß das. Weil ich sie kenne.

Wissen Sie, wenn mir Frau Eichhorn einfach nur 25 Euro gestohlen hätte und damit weggelaufen wäre, vermutlich könnte ich dies leichter verarbeiten. Nebenbei wäre sie aufgrund ihrer Körperfülle bzw. der eher weniger vorhandenen Sportlichkeit ohnehin nicht weit gekommen und ich hätte sie wohl genau so zur Strecke gebracht wie damals den Junkie, welcher sich vor über 15 Jahren erdreistete sich mit meinem Fahrrad aus dem Staub zu machen. Hätte und Wenn ist nicht.
Und da sollen mir die Christen nochmal was von Jesus erzählen. Die mussten offensichtlich noch keine vier Stunden lang Frau Eichhorn an ihrer Seite ertragen, denn das ist das wahre Martyrium. Jedesmal, wenn ich unser Auto anschaue, muss ich daran denken, wie es sich Frau Eichhorn darin bequem machte. Das sind keine schönen Bilder. Damit wurde unser Auto entehrt und diesen Makel wird es nie, niemals wieder loswerden.

Im Übrigen ist es zwar richtig, dass (erst) auf den gerichtlichen Mahnbescheid hin – zwei Monate später – Mike und Silvia Gürtler 25,- Euro auf das Bankkonto überwiesen, welches ich am 23.12.2008 Frau Eichhorn nannte. Trotzdem schuldet mir Frau Eichhorn weiterhin zumindest die durch mich an das Zentrale Mahngericht Berlin-Brandenburg entrichtete Gebühr in Höhe von 23,- Euro.

Abschließend möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, ausdrücklich vor Frau Eichhorn und ihrem Spießgeselle zu warnen. Auch wenn sich Justitia dessen nicht bewusst ist, weil sich die beiden offensichtlich noch im toten Winkel aufhalten, meines Erachtens ist Frau Eichhorn gefährlich.

Mit freundlichen Grüßen

[...]

Ah, es wäre ja scho’ a bissl albern vor jemandem zu warnen, jedoch garned zu erwähnen vor wem. Bitteschön:

            Frau Eichhorn, Saskia Samira
            geb. 23.02.1988 in Coburg
            gemeldet Neustadter Str. 127, 96515 Sonneberg
            wohnhaft irgendwo in Berlin

            Mobil 0175 5203803
            Telefon 030 84113778

Update 03.08.2010 13:11 Uhr

Den Vollstreckungsbescheid kann ich jetzt och ‘mal wegwerfen, da wird eh nüschts zu holen sein.

 
 

Neverending story

Ronny Roger • Freitag, 24. April 2009 855 Uhr

            via FAX an 030 90175-691

Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg
Abt. 3
Möckernstr. 130
10958 Berlin

24. April 2009

3 C 1**/09 Ihr Schreiben vom 21.04.2009
 

Sehr geehrte Frau Richterin K*****,

ich beantrage, die Beklagte dazu zu verurteilen, an den Kläger noch 8,72 Euro zzgl. Mahnkosten in Höhe von 5,00 EUR zu zahlen.

Ich erkläre die Sache in Höhe von 455,25 EUR für in der Hauptsache erledigt und beantrage der Beklagten sämtliche Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.

Die Mahnkosten in Höhe von 38,00 EUR nehme ich zurück.

Mit freundlichen Grüßen

[...]

Update 24.04.2009 14:42 weiter …

 
 

Tu dies, tu das …

Ronny Roger • Freitag, 24. April 2009 810 Uhr

Du kennst mich besser als die ganze Welt. Was Du aber nicht kapierst, ist, dass ich anders funktioniere, ganz anders. – Jaja, wir sind alle gleich individuell. – Noch mehr Druck hebt tatsächlich nicht das Vakuum auf, nein, es wird damit obendrein viel mehr Unterdruck erzeugt. Moment, ich muss mich korrigieren, denn eigentlich weißt Du sehr wohl, dass ich anders ticke.
Schlaue Bücher werden in der Sache hier übrigens keine Änderung herbeiführen, weil ich gegen solche Weisheiten absolut resistent bin. Und hör’ endlich auf mit diesem Gerede, was war, und sein wird. Oder genauer: Mir zu erzählen, warum dies und jenes in meinem Leben so gelaufen ist, wie es ist. Deine schlauen Sprüche, Deine Besserwisserei begründet sich auf Deine Lebenserfahrung, welche sich in vielerlei Hinsicht komplett von dermeinigen unterscheidet. Unterlasse es bitte einfach, mein Ding analysieren zu wollen, das tut nicht gut. Kümmere Dich bitte um Deinen Sch#iß und versuche nicht meinen Weg mit Gewalt geradezubiegen. Ratschläge? Gerne. Hilfe? Nehme ich gegebenenfalls an. Alles andere macht mehr kaputt, als dass es sinnig ist. Zum K#tzen.

 
 ad lunam retroque 
© Ronny Roger  Dich krieg'n'wa auch noch!