Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

 
Meta
Startseite

 

The Life Of David Gale

Archivist • Samstag, 8. Februar 2003 000 Uhr

The Life of David Gale Irgendwo in Texas. Es ist wortwörtlich eine Angelegenheit von Tod oder Leben, sie läuft und läuft – gegen die Uhr. ‘Check Engine’, vielleicht hätte die äußerst ehrgeizige News Inc. Journalistin Elizabeth "Bitsey" Bloom (Kate Winslet) aus New York City oder der ihr von ihrem Chef gegen ihren Willen zur Seite gestellte Praktikant Zack (Gabriel Mann) doch einmal bei Gelegenheit den Leihwagen durchchecken lassen sollen. Wahrscheinlich haben sie’s einfach vergessen, als sie wieder ‘n Mobilfunk-Netz hatten. Und dieser Umstand könnte ein tödlicher Fehler sein.

Vier Tage früher im Big Apple: Bitsey will das hoffentlich karrierefördernde Interview mit dem Harvardabsolventen und Universitätsprofessor Dr. David Gale, dessen Hinrichtung für den Abend in vier Tagen angesetzt ist, unbedingt haben. Einen Koffer voll Dollars erhält Gales’ schleimiger Anwalt Braxton Belyeu (Leon Rippy) für diese Exklusivität. Zum Tode verurteilt ist Gale wegen Vergewaltigung und Mordes an seiner guten Freundin und leukämiekranken Ex-Kollegin Constance Hallaway (Laura Linney), mit welcher er die gegen in Texas gängige Praxis der Exekution von Mördern demonstrierende aber leider ziemlich erfolglose Aktivistengruppe "Death Watch" ins Leben gerufen hatte. Generell sind sie gegen die Todesstrafe und vertreten ihre Meinung öffentlich, wie auch die Ansicht, dass so oft Unschuldige durch das ungerechte Justizsystem verurteilt werden. Dies hier sei nicht Frankreich oder Deutschland, sondern Texas, Regeln sind alles, so der Gefängnisdirektor. Bitsey stellt das Todesurteil erstmals nicht in Frage bevor sie David gegenübersitzt, getrennt durch Gitter und Kunststoffglas, und dieser der von ihm auserwählten Reporterin die Geschichte seines Lebens erzählt. Denn so will er nicht in Erinnerung bleiben.

Wir drehen die Zeit weiter zurück. David ist ein glücklich verheirateter Familienvater und dazu ein an seiner Uni sehr beliebter liberaler Professor, welcher auch gerne auf einer Studentenparty vorbeischaut. Ein respektierter Mann mit Prinzipien und nebenbei auch ein bekannter wie eifriger Kämpfer eben gegen die Todesstrafe. Eines Tages wendet sich im Hörsaal nach dem Schlussklingeln die ziemlich attraktive Studentin Berlin (Rhona Mitra) ganz vertraulich an ihn und macht ihm eine Offerte: Alles, ja, wirklich alles würde sie tun um weiterzukommen. Er beugt sich zu ihr rüber und flüstert ihr zu, was helfen könnte, lernen sollte sie! Aber sie lässt nicht locker und bleibt an ihm dran und kriegt ihn letztendlich auch. Total alkoholisiert wankt David bei einer nächtlichen Privatfete hoch um sich im Bad frisch zu machen. Und dort schnappt sich Berlin David, noch behält die Vernunft Oberhand, ziert er sich, sie solle ihm vom Leib bleiben, fit ist er schon lange nicht mehr, das Unheil nimmt seinen Lauf. Mehr gegen seinen als ihren Willen nimmt er sie heftigst bis die Musik unten abgedreht wird. Am nächsten Tag wird er nach einer TV-Debatte mit dem Gouverneur festgenommen. Trotzdem er von den Vergewaltigungsvorwürfen freigesprochen wird ist sein Ruf total ruiniert, es geht kontinuierlich bergab, alle wenden sich von ihm ab, von ihm, dem Vergewaltiger. Das bedeutet nicht nur sein berufliches Aus, dass er seine Stelle aufgeben muss. Seine Frau emailt ihm, dass sie die Scheidung wolle und das Haus verkaufen werde, auch sein Kind verliert er dadurch. Im weiteren Verlauf ist es ihm unmöglich Kontakt zu halten, jeder Versuch wird abgeblockt, er flüchtet sich in den Suff. – Er kann sich scheinbar wieder aufrappeln, schneit bei den anonymen Alkoholikern vorbei und findet wieder einen Job, nichts was einem intelligenten Akademiker adäquat erscheinen würde, aber zumindest macht er was.

In der Gegenwart: Es ist schon sehr auffällig wie der Pickup Bitsey und Zack andauernd begegnet. Es ist Dusty (Matt Craven), welcher sich auch für "Death Watch" engagiert hatte und bei Constance ein und aus ging. Wie der dazu passt, das können sich die beiden New Yorker bisher noch nicht erklären. Bitsey wollte das Ganze nicht an sich herankommen lassen, inzwischen weiß sie nicht mehr was sie glauben soll. Treibt David Spielchen mit ihr oder sagt er die Wahrheit? Dunkel, abends an ihrem Motel, ihre Zimmertür ist einen Spalt offen, eine Rolle silbernes Ductape klemmt dazwischen. Auf, von der Decke hängt ein Videoband. Zack holt drüben einen Videorecoder, schließt ihn an und die Vorstellung kann beginnen: Die Küche, auf dem Boden liegt eine nackte Frau, mit einem Stück Tape über dem Mund geknebelt, eine Tüte darüber und mit Klebeband am Hals fixiert, die Hände mit Handschellen auf den Rücken gefesselt. In der Autopsie ist festgestellt worden, dass sich Hautartikel von David unter ihren Fingernägeln haben finden lassen, sein Sperma in ihr und der Schlüssel für die Cuffs befand sich in ihrem Magen. So liegt sie da, erst regungslos, dann als ihr die Luft wegbleibt, zappelt sie, vergeblich. Geschockt ist Bitsey, wie grausam. Wie, was, sie weiß es nicht, was stimmt nicht, woher kommt das Video? War es überhaupt Mord, wer ist der Mörder?

Wieder und wieder schaut sie das Video. Erneut besuchen sie den Tatort im Haus, wo so eine Gruftie-Tussi gegen ein paar Dollar eine Führung gibt. Sie stellen die Szene nach, Bitsey will es wissen und sie kommt zu einer überraschenden Schlussfolgerung, warum die Handschuhe ordentlich zurückgekrempelt worden sind, warum das Opfer sich bewegt, ruhig daliegt und sich dann erst bis zum Tode verzweifelt hin- und herbewegt. Dusty könnte es gewesen sein, der hatte auch gegen David ausgesagt, das war eine Möglichkeit davor. Wenn das Video vom ihm käme, dann müsste er eigentlich die ganze Aktion aufgezeichnet haben. – Davids’ Stunden sind indes gezählt, er bestellt sich das, was seine Kleine so gern zum Frühstück hatte, Pfannkuchen, dazu Sahne und Erdbeeren. Gegner wie auch Befürworter haben sich inzwischen an den Straßenabsperrungen eingefunden, unzählige Fernsehsender berichteten. Alle Begnadigungsgesuche sind abgewiesen worden. Eine Postkarte von Berlin damals als Entlastung, ein Mädchen, dass alles dafür tun würde, das Geschehene ungeschehen zu machen, das reicht nicht. Es liegt an Bitsey. Würde sie David retten, beweisen, dass nicht alles so ist wie es gestellt ist oder war er es doch?

Universal Pictures präsentiert diesen $ 50 Millionen Streifen, welcher bei uns durch die United International Pictures Filmverleih GmbH vertrieben wird. Produzenten dieses tragisch-dramatischen Kriminalthrillers sind u.a. Nicolas Cage mit seiner Saturn Films und der Regisseur Alan Parker mit Dirty Hands Productions. Mit dabei auch Intermedia Films. Der ursprünglich texanische Wiener Philosophieprofessor Charles Randolph wurde schon ’98 von Warner Bros. mit dessen ersten Drehbuch beauftragt. Die Filmdreh startete am 8. Oktober ’01 in Austin und zog sich hin bis April ’02 in Barcelona. Offizielle Weltpremiere war am 7. Februar um 12h30 im Berlinale-Palast auf dem 53. Internationalen Filmfestival Berlin, wo er auch für den Goldenen Bären nominiert ist.

— Ein provokantes aufrüttelndes Movie über die Fragwürdigkeit der Todesstrafe möchte es sein. "Hoffentlich wird der Film die Konversation anregen", meint der Regisseur. Tatsächlich ist das richtig daneben gegangen. Denn diesem Vorsatz werden die zwei Stunden in keinster Weise gerecht. Eigentlich ist sogar völlig offen ob eine Moral hinter der Geschichte steckt oder eine Message vermittelt werden will. Vielleicht, dass Lust & Sex das Quell des Niedergangs, böse, sind? Denn das komplexe Thema des "capital punishment" spielt zwar in der Handlung eine gewisse Rolle, ist aber faktisch kaum relevant. Auf den Punkt gebracht: Es stellt sich hinterher die Frage, was das überhaupt soll, was die Idee sei, was sich der Autor anfangs gedacht haben könnte. Und das nervt echt. Aber jetzt weg von der Story, welche weder Neues noch Besonderes bietet. Die Schauspieler tun ihr Bestes, was jedoch den armen dürftigen Plot nicht aufwiegt. Außerdem, dass sich theoretisch jemand selbst umbringen und dieses entweder mit oder ohne fremde Unterstützung wie ein Mord aussehen lassen könnte oder gar jemand, egal, es ist einfach so unsinnig. Ein unkreativer Kampf gegen die Uhr, inklusive eines Schusses Ironie. Der farblose Film ist meiner Meinung nach keinesfalls preisverdächtig. Noch was, mich hat der dritte Teil des Videos, bzw. das Ende, nicht überrascht, ich dachte, das würde ich bereits im zweiten Teil sehen. In gewisser Hinsicht ist es ein Happy End. Als Letztes, Fazit: So lala. “Don’t push it smart ass!”

Cinema Sneak Preview: 07.02.’03
Offizieller Kinostart D: 13.03.’03

 
 

Maid in Manhattan

Archivist • Samstag, 1. Februar 2003 000 Uhr

Maid In Manhattan Sputen müssen sich die beiden, jetzt aber los, zum Bus. Ein Abschiedsküsschen an seiner Schule und weiter die Treppen zur Subway hoch Richtung Manhattan. New York City Bronx, dort ist der alleinerziehende Puerto Rican Single Marisa Ventura (Jennifer Lopez) in den ‘Projects’ aufgewachsen. In diesem Ortsteil wohnt sie immer noch in einer ruhigen Gegend, in einem kleinen Apartment, wo sie auf der Coach nächtigt und das Schlafzimmer ihren zehnjährigen Sohn Ty (Tyler Garcia Posey) beherbergt. Mit seinem Vater ist der Kleine nicht besonders glücklich, weil dem die Arbeit wichtiger ist als Versprechen einzuhalten oder ihm bei einer ‘Rede’ innerhalb einer Schulveranstaltung beizustehen. Von dem Trick mit der Heftklammer weiß er da noch nichts. Es ist Samstag, als es wieder einmal nicht klappt. Folglich nimmt ihn seine Mami wie so oft mit in’s Luxus Beresford Hotel, in dem sie als Zimmermädchen beschäftigt ist, und stellt ihn unter die Aufsicht ihrer Hausschneiderin. Ty langweilt sich dort und er entschließt sich oben vorbeizuschauen, wo Marisa mit ihrer Kollegin Stephanie Kehoe (Marissa Matrone) in der Suite der in höchstem Masse versnobten und absolut unzufriedenen Caroline Lane (Natasha Richardson) zu Gange sind. Auf diesem Wege lernt Ty Rufus und dessen Herrchen, den erfolgsverwöhnten und wohlhabenden Politiker Christopher Marshall (Ralph Fiennes) kennen, wie auch seinen immer am Rad drehenden Berater Jerry Siegel (Stanley Tucci), als diese sich zu ihm in den Aufzug gesellen. Über Nixon kommt es zu einer Konversation, ob er denn mit ihm und dem Hund laufen könne, wenn seine Mutter das erlauben würde. – Die ziemlich einfach gestrickte Stephanie, welche offensichtlich nicht so viel von Regeln und Vernunft hält, nötigt derweil Marisa sich in das 5.000 Dollar Dolce & Gabbana Outfit zu werfen, welches eigentlich in den Laden zurückgebracht werden sollte, bis diese jeden Gedanken an etwaige Konsequenzen beiseite drängt. Unten wartet Jerry angenervt mit Rufus während Christopher Ty hinterherdackelt. Und dann passiert es: Marisa und Christopher stehen sich plötzlich gegenüber, face2face, Auge in Auge.

Marisa scheint intelligent, sie arbeitet hart und ist schon lange dabei. Doch nie hat sie es gewagt eine weitere Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen, auch gehemmt durch ihre Mutter, welche davon überzeugt ist, dass ihre Tochter für nicht mehr als eine ‘Putze’ taugt. Nach einer personellen Umbesetzung wird nun eine Stelle frei und diese Führungsposition kann auch gerne intern besetzt werden, so der Hotelmanager John Bextrum (Chris Eigeman) und Hausdame Paula Burns (Frances Conroy), ihre Chefin. Trotz dem Marisa immer wieder von ihren Kolleginnen aufgefordert wird, schafft sie es einfach nicht über den Schatten ihrer Mutter zu springen. Überraschenderweise wird sie dann zu ihren Vorgesetzten gebeten und muss erfahren, dass ihrer Bewerbung entsprochen wird und sie nun ein verkürztes Management-Trainee-Programm zu absolvieren hat. Stephanie hatte in ihrem Namen das Bewerbungsformular bis auf ihre Sozialversicherungsnummer ausgefüllt. Marisa ist hin- und hergerissen, letztendlich ist sie happy, dass sich nun ‘mal etwas in beruflicher Hinsicht tut. Und sie hat alle ihre Kollegen und Kolleginnen hinter sich, vom Chefbutler Lionel Bloch (Bob Hoskins) bis zu Richard Hirschfeld, welcher die Sicherheitsmonitore überwacht.

Wider jegliches besseres Wissen, jedes Risiko ignorierend, lässt sich Marisa dann auch noch breitschlagen den von der Presse verfolgten U.S. Senator Kandidaten, welcher wegen seines Wahlkampfes eine Woche in der Stadt verweilt, auf einen Spaziergang im Central Park zu begleiten. Eine besonders schlaue Idee, sicherlich nicht und der völlig falsche Weg, eine gedankenlose Dummheit beiderseits. Christopher nimmt weitere Schlagzeilen um seine Beziehungsgeschichten in Kauf, obwohl er jede Wählerstimme braucht und Marisa setzt sogar ihren Job auf’s Spiel. Zwar haben sie eines gemeinsam, Ihnen fehlt etwas in ihrem Leben, glücklich sind sie nicht, doch funktionieren kann das nicht. Ob Christopher sie wahrgenommen hätte, wenn ihre erste Begegnung nicht im Bad gewesen wäre, so ‘unsichtbar’? Nun hält er sie für jemanden, der sie nicht ist, in gewisser Hinsicht hat es mit einer Lüge angefangen, mit einer hochmütigen Caroline hat sich nicht einmal den Namen gemein. Ty wünscht sich einen Vater, Christopher gefällt die Art, wie Marisa mit ihrer Meinung nicht hinter’m Berg hält und nicht nur das. Es ist eine verworrene Geschichte, die Komplikationen werden nicht weniger und Neid bringt das ganze Gerüst zum Einsturz ohne dass Marisa die Gelegenheit wahrgenommen hat die Karten offenzulegen.

Der Dreh startete unter Sony Pictures Entertainment am 29. April 2002 in New York City und zog sich bis Anfang August hin. Innen- und Außen-Kulisse für das Hotel bot u.a. das Untergeschoss und die Außenansicht des Waldorf-Astoria Hotel auf der Park Avenue. Das Metropolitan Museum of Art war die Drehlocation für ihren märchenhaft prinzessinenhaften Auftritt und Schauplatz der Romanze. Weitere Sets waren neben verschiedenen öffentlichen Örtlichkeiten auch The New York Public Library auf der Fifth Avenue wie auch Brooklyn’s Borough Hall, wo Christopher Marshall’s Büro in Albany in den Kasten kam. Diese Red Om Films Produktion der Revolution Studios wird von Columbia Pictures und bei uns durch die Columbia TriStar Film GmbH verliehen. Mit im Boot sind außerdem Shoelace Productions sowie John Hughes mit seiner Hughes Entertainment. Er steuerte als Edmond Dantès die Geschichte bei, welche sich kaum zu übersehen an ein uns allbekanntes Märchen anlehnt. Kevin Wade verantwortet sich für das Drehbuch und Wayne Wang aus Hong Kong führte Regie. Das Produktionsbudget betrug um die $ 55 Millionen.

— "Oh shit". Tausende junge Schauspieler wären für Tys’ Rolle in New York, Los Angeles und Miami gecastet worden und Tyler Garcia Posey wäre die ideale Besetzung, so Elaine Goldsmith-Thomas, Produzentin der Revolution Studios und Head in New York. "Wenn im Film Jennifer und Ralph die Liebe sind, dann ist Ty das Herz", so geht sie noch weiter. Nein, da haben der Castingchef Todd Thaler und sie ‘mal richtig fett danebengegriffen. Da ist doch null Talent vorhanden. Nebenbei, auch die Leistung von Wayne Wang lässt wirklich zu wünschen übrig. Fiennes, nun, besonders sympathisch und schillern kam der noch nie rüber. Und Lopez, auch Sandra Bullock hätte diese Rolle spielen können, das war mein Gedanke bevor mir bekannt war, dass die tatsächlich ‘mal im Gespräch gewesen ist. Aber trotzdem, sie war ganz akzeptabel. Dass das Script so unausgegoren ist, dafür kann sie ja nichts. Die Basis der Story ist einfach nett und sie bildet den Grund für jedes zweite ausformulierte Hollywood-Drehbuch. Die Umsetzung hierbei ist leider nicht besonders gelungen, sei es nun, dass Ty nervt, Fiennes wie immer ziemlich trocken ist, aber steigerungsfähig oder es einfach nicht zusammenpasst. Sicher, der Streifen kommt schon arg dialogarm, langweilig, langsam rüber, auch dass alles so absolut berechnend ist und nicht die kleinste Überraschung bietet, voll banal und klischeehaft. Noch schlimmer und ich denke da liegt das eigentliche Problem: Der Funken springt einfach nicht über, insbesondere zwischen den beiden Hauptcharakteren und von der Leinwand zum Zuschauer. Von Glaubhaftigkeit wollen wir ‘mal gar nicht anfangen. Dass die Arbeit nicht den Menschen definiert, der Spruch ist noch so ein kleines Highlight. Was dem Streifen aber noch so richtig den Rest gibt ist die Szene der Pressekonferenz vor dem Happy End. Wie schlecht, wie schlecht, voll daneben! Fazit: Auch wenn’s arg negativ rüberkommt, der Film geht leicht runter und ist lockeres Popcornkino, einfach zum Zurücklehnen und ohne nachzudenken berieseln lassen. Ganz o.k..

Cinema Sneak Preview: 31.01.’03
Offizieller Kinostart D: 06.03.’03

 
© Archivist  Dich krieg'n'wa auch noch!