Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

 
Meta
Startseite

 

Paracetamol

Archivist • Montag, 13. Januar 2003 1645 Uhr

Die Hölle ist das! Paracetamol eingeworfen, so langsam geht’s so irgendwie. Gestern gegen 21h30 wieder im Elisenhof vorbeigeschaut, der diensthabende Arzt war so nette mir vier Vs abzutreten, fettes Dankeschön, ohne den hätte ich die Nacht nicht überstanden, ich wäre Amok gelaufen. Gegen vier wieder aufgewacht, die nächsten beiden geschluckt, eine halbe Stunde braucht das immer, bis die Wirkung kommt. Morgen hätte ich den nächsten Termin gehabt, ich habe es nicht ausgehalten, wahnsinnige nicht aushaltbare Schmerzen. 14 Uhr, na ja, wieder gespült, desinfiziert und ‘nen Termin für Mittwoch geben lassen. Danach beim Hausarzt noch vier Schmerzpillchen geschnorrt, weiter zur Apotheke. Die hat dann wieder die Zahnärztin angerufen, weil ich kein Privatrezept hatte, regulär gibt’s das eh nicht mehr. Später noch mal bei einer Zahnärztin vorbeigeschaut in der Augustenstraße, die hat mir das auch noch mal desinfiziert und so mit irgendwas wattestiftähnlichem verschlossen, damit keine weiteren Keime hinkommen. Igittigitt, was bin ich wieder froh, wenn dieser ganze Sche#ß, diese Qualen. vorbei ist. Und privat habe ich auch noch so einiges zu zahlen, super.
Was ging weiter ab, gar nichts, ich habe Hunger und hätte richtig Lust zu sündigen, so zwei Tafeln Schoki in mich reinzustopfen, beim Plus hat sie mich um 0,53 Euro beschi##en, nein, nicht absichtlich, und zwar gibt es diese Zwei-Liter-Colaflaschen, waren, wenn ich mich nicht verguckt habe für 0,99 ausgezeichnet, einzeln. Ich habe gleich vier genommen, im Packet eben, das waren 4,49 und das kann’s ja nicht sein. Klopapier habe ich auch gekauft, dieses verdammte Pfand. Dieser Eckelfranzoke next door, ätzend.

 
 

Diagnose

Archivist • Sonntag, 12. Januar 2003 1621 Uhr

Noch mal in der Praxis vorbeigeschaut, die sogenannte Sprechstundenhilfe kein Mädel, sondern ein älterer netter Mann, ‘habe ich auch noch nie gesehen. Meistens wird man nicht von der Ärztin behandelt, welche draußen auf dem Schild steht, so auch hier. Wieder so ‘ne Blonde, scheint mir ganz fit zu sein, meine Diagnose? Ich hasse meine Zähne, können die mich nicht einfach in Ruhe lassen, einen Nerv weniger habe ich und den Kanal hat sie offen gelassen, dass es fliesen kann, wie lecker. Vielleicht muss am Dienstag noch einer dran glauben, Horror. Ohne Spritze hat sie’s versucht, nicht lange und dann gleich richtig. Es pocht im Moment noch, es schmerzt wie davor, warum nur, warum? Kann mir ‘mal bitte jemand jetzt den Schmerz wegzaubern, mich von der Qual erlösen, bitte! Weiter wird heute dann auch nichts mehr gehen, ‘mal schauen, was der Fernseher hergibt. Eine Dose Cola light mache ich jetzt auf, wenn ich die nicht versaber.

 
 

Zahnklinik

Archivist • Sonntag, 12. Januar 2003 1253 Uhr

Diese verdammte Ärzteschaft, immer nur jammern aber Service gleich null! Dieser Druck, diese Zahnschmerzen hörten nicht auf, gegen 2h30 bin ich dann Richtung Hauptbahnhof losgelaufen zum Ärztlichen Notdienst und Bereitschaftsdienst der Münchner Ärzte im Elisenhof: Geschlossen. Na das nenne ich Bereitschaft! Mehrmalig das Band des Zahnärztlichen Notdienstes abgehört, als ich dann gegen 5 zum Goetheplatz ziehen wollte, habe ich’s dann doch gelassen. Später am Morgen dann weitergezogen zur Zahnklinik der LMU, welche laut Band angeblich in der Lindwurmstraße 2a ist. Das ist falsch, trotzdem hatte sie zu, um 11 Uhr morgens. Dann zur diensthabenden Zahnärztin Dr. Dr. Marion Kniestedt in der Schönfeldstraße 14, zwischen Odeonsplatz und Universität. Geklingelt, noch mal und noch mal, nichts, es war wirklich 5 nach 12, Mittagspause, Sprechstunde erst wieder ab 15 Uhr! Gut, dass die nicht Notärztin geworden ist. Nun wieder zum Bereitschaftsdienst, nö, Schmerzmittel würde ich da nicht bekommen, da müsste ich schon zum Zahnarzt. Warum bin ich eigentlich krankenversichert? Warum, wegen so einem Sche#ss? Und es schmerzt, verdammt, manchmal kann ich sogar den Puls spüren und der Schmerz springt sogar nach unten über, genial. Also warten und weiter die Ärzte verfluchen!

 
 

Ärztebereitschaft

Archivist • Sonntag, 12. Januar 2003 137 Uhr

Verdammt, ‘habe von mir aus gesehen oben links Zahnschmerzen, weißt, so einen Druck, wo habe ich denn vor ‘nem halben Jahr die neue Krone ‘reinbekommen? Sche#sse, sche#sse, sche#sse, das wird nur schlimmer. Wenn’s morgen nicht gut ist, dann werde ich ‘mal da bei dieser bayerischen Ärztebereitschaft vorbeischauen.

 
 

21°C

Archivist • Samstag, 11. Januar 2003 1654 Uhr

Nix so, heiße Heizung, der Vermieter scheint diese endlich ‘mal hochgedreht zu haben, denn sonst brachte die trotz Volle Pulle nur so 21°C, und wegen dieser Nachtsenkung ist es doch ach morgens immer schön unangenehm kühl. Gestern Abend, kann es nicht lassen, stelle die Schüssel neben dem auf der Kante neben dem Fernseher ab, nachdem ich eine frische Salatsoße zusammengemixt hatte und *schwubs*, so ein Ärger, so wie das Marmeladenbrot immer mit der beschmierten Seite aufschlägt, so auch hier, über diese ölige Sutsche auf dem Teppich und neu anrühren durfte ich dann außerdem. Morgens ‘n Öl geholt, und ein, zwei Döschen, zum Plus wollte ich noch, gehe rein und die Leute stehen echt schon durch den ganzen Laden an, na super, Kehrtwendung und wieder rausgeschoben, dann eben nicht, später vielleicht, war dann aber nicht mehr. Die Movie Review sollte ich noch machen, ich will nicht, Faulheit, die Karten für die nächsten beiden Vorstellungen habe ich schon gestern geholt, ich bin am Gähnen, obwohl ich erst echt spät aufgestanden bin, keinen Rücklauf in der Post gehabt, schade. Nur ‘nen Kontoauszug vom 30.12., dann einen Umschlag, den ich ungeöffnet zurückschicken werde, ach stimmt, und eine Premiereneinladung – aber ich will nicht, am 24sten, diese ganzen Fresen, was soll ich nur machen, um 23h30, mhhh, ich weiß nicht, ich weiß nicht.

 
 

THW-Parka

Archivist • Samstag, 11. Januar 2003 132 Uhr

A#schkalt, 1h10 at home sozusagen, von wegen zu Hause, dazu ein eisiges Lüftchen, total der Wahnsinn. Auf dem Weg vom Cinema hierher dachte ich wie ich des Sommers dort im T-Shirt langgelaufen bin. Im Sommer ist es einem immer zu heiß und man wünscht sich den Winter und im Winter sehnt man sich nach Sommer. Beides wäre auch erträglich, wenn es diese Extreme nicht gäbe. Es lief "Two Weeks Notice" mit Sandra Bullock und Hugh Grant, super, endlich einmal Comedy, welche auch als solche bezeichnet werden darf. Im deutschen Fernsehen nennen die zwar auch wirklich jeden Schrott Comedy, doch was bitte ist davon wirklich witzig, nada! Eine weitere Sache war ganz cool, die beiden neben mir blieben frei, so dass ich mich umsetze und links und rechts einen Sitz Puffer hatte, Glück außerdem, weil mir auf meinem regulären Platz so ein langer Lulatsch den Blick auf die Leinwand um ein Viertel verminderte, und seine Freundin saß neben ihm, Kopfschuss beiden bitte! Na so was sollte verboten werden, große Leute, die sich nicht klein machen oder auch Normale, welche einem rücksichtslos die Sicht versperren, dann das Geknutsche und das Kopfzusammengestecke, also alle Pärchen einfach. Zudem sollten die Sitze am Ende der Vorstellung Stromschläge abgeben, damit diese ganzen Vollidioten aufstehen. Jedes Mal muss ich mich da durchdrängeln, ich sitze halt meist so in der Mitte, aber die rechts oder links von mir haben es halt nicht nötig aufzustehen. Was mich wieder an die Leute erinnert, welche links auf der Rolltreppe stehen. Gestern hatte ich mich da einfach durchgedrängelt und die standen dicht. Na wirklich, das macht mich fuchsig, dieser Abschaum. Auf dem Hinweg zum Kino läuft so ein Typ an mir vorbei und labert in dem Moment, als er mich passiert etwas, ich wunder mich, sonderbar, bis ich hinterher verstanden habe, was er gesagt hatte: "Sieg Heil". Alles klar, ‘habe mich auch nicht umgedreht oder so. Meine britischen Springerstiefel hatte ich an und meinen uralten THW-Parka, denke nicht nazilike, kein Stück. Na, vielleicht waren es auch Selbstgespräche und ich habe mich verhört, sehr sonderbar.

 
 ad lunam retroque 
© Archivist  Dich krieg'n'wa auch noch!